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Studentin mit großer Brille sitzt in einer Bibliothek

Beiträge für Studierende

In Deutschland besteht für Studierende Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. Arztbehandlungen, Hilfsmittel sowie Krankenhausbehandlungen sind entweder durch die Familienversicherung oder eine günstige Studentenversicherung abgedeckt. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema "Studium und Krankenversicherung".

Bis zum 25. Lebensjahr sind Sie über die Familienversicherung kostenfrei über Ihre Eltern mitversichert. Ihr regelmäßiges monatliches Einkommen darf dabei nicht höher als 415 Euro sein. Sofern Sie eine so genannte geringfügige Beschäftigung ausüben, verschiebt sich die Einkommensgrenze auf 450 Euro/Monat. Wer nur in den Semesterferien und nicht länger als drei Monate jobbt, darf auch mehr als 415 Euro bzw. 450 Euro verdienen, solange das erzielte Einkommen nicht regelmäßig ist. Die Altersgrenze für die Familienversicherung verlängert sich um die Zeit des geleisteten Wehr- oder Bundesfreiwilligendienstes, wenn sich das Studium direkt an das Abitur und den Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst anschließt.

Fallen die Voraussetzungen für eine Familienversicherung weg, dann besteht grundsätzlich Versicherungspflicht. Mit dem 25. Geburtstag – oder wenn Sie ein regelmäßiges monatliches Einkommen haben, das über 415 Euro (bei geringfügigen Beschäftigungen über 450 Euro) liegt – endet die Familienversicherung. Als Studierende/-r können Sie die günstige studentische Krankenversicherung bei Ihrer AOK PLUS beantragen. Diese besteht bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters, aber maximal bis zum Ende des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird.

Die AOK PLUS bietet Ihnen nach dieser Zeit das sogenannte Übergangssemester zu einem vergünstigten Preis an. Damit zahlen Sie in der Krankenversicherung bis zum Studienabschluss, maximal für die Dauer von sechs Monaten, weiterhin den Studentenbeitragssatz. Die Berechnung der Beiträge richtet sich nach Ihren Einnahmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die studentische Krankenversicherung über die genannte Höchstdauer hinaus verlängert werden. Dafür muss einer der folgenden Gründe nachweisbar vorliegen:

  • Geburt eines Kindes und anschließende Betreuung
  • Behinderung
  • Erwerb der Zugangsvoraussetzungen zu einem Hochschulstudium über den zweiten Bildungsweg
  • längere Erkrankung
  • Mitarbeit in Hochschulgremien
  • Nichtzulassung im Auswahlverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung
  • Betreuung behinderter Familienangehöriger
  • Ableistung von freiwilligem Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst
  • Ableistung eines freiwilligen sozialen bzw. ökologischen Jahres

Wenn beide Ehepartner studieren, muss sich nur einer von beiden versichern – und zwar in der studentischen Krankenversicherung. Der andere kann sich über den Partner familienversichern und zahlt dann keine Beiträge.

Ist einer der Eheleute berufstätig und Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung, kann sich der Partner kostenlos mitversichern. Die Versicherung über den Ehepartner ist zeitlich unbegrenzt. Übrigens: Kinder von versicherten Studierenden sind ebenfalls automatisch kostenfrei familienversichert – anders als bei privaten Krankenkassen.

Der allgemeine Beitrag für die studentische Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung wird vom Bundesministerium für Gesundheit einheitlich für alle gesetzlichen Krankenkassen in gleicher Höhe festgelegt. Bei der Krankenversicherung kommt ein kassenindividueller Zusatzbeitrag hinzu. Dieser liegt bei der AOK PLUS bei 0,3 Prozent und zählt damit bundesweit zu den niedrigsten.

Zurzeit gelten bei der AOK PLUS folgende Beiträge:

  • Krankenversicherung: 68,28 Euro /Monat
  • Pflegeversicherung: 15,25 Euro/Monat bzw. 16,87 Euro/Monat für Kinderlose ab Vollendung des 23. Lebensjahres.

Beiträge werden monatlich per SEPA-Lastschriftmandat abgebucht (jeweils am 15. des Monats für den Vormonat). Bei BAföG-Bezug können Sie beim BAföG-Amt einen monatlichen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung beantragen.

Sind Ihre Praktika in der Studienordnung vorgeschrieben, sind Sie in dieser Zeit als Arbeitnehmer in allen Bereichen der Sozialversicherung versicherungsfrei – unabhängig von der Wochenarbeitszeit. Eventuelle Beiträge zur studentischen oder freiwilligen Krankenversicherung sind hiervon unberührt. Die Höhe des Verdienstes kann jedoch über den verbleib in der Familienversicherung entscheiden.

Bei Fragen in Sachen Versicherung und Studium wenden Sie sich einfach an Ihren Berater vor Ort. Einfach hier Universität suchen und Kontakt mit dem Berater aufnehmen.

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