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Frau steckt Brief in Briefkasten

Wie wird der Verwaltungsrat gewählt?

Ähnlich wie bei der Bundestagswahl wählen die Mitglieder der AOK PLUS ihre Vertreter in den Verwaltungsrat. Jeder Versicherte hat bei dieser Sozialwahl ein Stimmrecht. Sie findet als freie und geheime Wahl alle sechs Jahre statt – das nächste Mal 2017.

Warum sollte man wählen?

Die Sozialwahl bietet den Beitragszahlern der AOK PLUS die Möglichkeit, mitzubestimmen, wie ihre Krankenkasse in Zukunft handelt. Durch ihre Beteiligung an der Wahl nehmen sie Einfluss auf die Gesundheitspolitik der AOK PLUS und gestalten damit die Zukunft der eigenen Krankenkasse aktiv mit.

Da der Verwaltungsrat die Interessen der Versicherten und den Arbeitgebern der AOK PLUS und damit auch die der Patienten vertritt, profitieren alle davon.

Das Wählen ist nur mit geringem Aufwand verbunden. Wählen darf jedes AOK PLUS-Mitglied, das mindestens 16 Jahre alt ist.

Was ist wichtig bei der Sozialwahl 2017?

Im kommenden Jahr finden die nächsten Sozialwahlen statt. Alle AOK PLUS-Versicherten und Arbeitgeber wählen wieder ihre Vertreter in den Verwaltungsrat.

Verwaltungsrat Infografik

Alle Wahlbenachrichtigungen und nötigen Unterlagen werden Anfang April 2017 verschickt. Für eine erfolgreiche Wahlbeteiligung ist erforderlich, dass die ausgefüllten Stimmzettel spätestens am 31. Mai 2017 bis 24 Uhr wieder bei der AOK PLUS eingehen. Dies gilt nicht, wenn es zu einer Friedenswahl kommt.

Eine Auflistung der Wahlen zu den Verwaltungsräten in der Krankenversicherung finden Sie in unserem Wahlkalender   .

Als Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen 2017 fungiert die Abgeordnete und Vorsitzende der Frauengruppe der CDU-Bundestagsfraktion Rita Palewski. Als Stellvertreter wurde Klaus Wiesehügel benannt. Der nächste Sitzungstermin des Wahlausschusses findet am 01. Dezember 2016 statt.

Weitere Informationen und aktuelle Neuigkeiten zur Sozialversicherungswahl hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für Sie bereitgestellt.

Alle Versicherten der AOK PLUS, Arbeitgeber und deren Beauftragte dürfen sich zur Wahl stellen. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und in der Bundesrepublik Deutschland wohnen.

Die Sozialwahl ist eine Listenwahl, d.h. dass die Wählerinnen und Wähler auf vorgefertigten Wahllisten ihre Stimme abgeben. Auf diesen Listen sind die Kandidaten vermerkt. Verschiedene Institutionen, insbesondere Gewerkschaften oder Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, dürfen Vorschlagslisten für die Kandidaten einreichen. Daneben können unter bestimmten Voraussetzungen Versicherte, Selbständige ohne fremde Arbeitskräfte und Arbeitgeber sogenannte Freie Listen erstellen.

Freie Listen werden von Einzelpersonen eingereicht. Sie müssen von mindestens 1.000 Personen unterzeichnet sein, die am Tag der Wahlausschreibung bei der AOK PLUS versichert sind, ein Mindestalter von 16 Jahren sowie einen Wohnsitz in einem EU-Staat oder der Schweiz haben.

Letzteres gilt übrigens auch für Vorschlagslisten der Gewerkschaften und sonstiger Arbeitnehmer- und Arbeitgebervereinigungen, sofern sie nicht bereits heute im Verwaltungsrat vertreten sind.

Der Wahlausschuss entscheidet über die Zulassung der Vorschlagslisten.

Der Wahlausschuss hat dafür zu sorgen, dass alle Versicherten der AOK PLUS von der Sozialwahl unterrichtet sind und die Kandidaten kennen. Er hat im März 2016 seine Arbeit in Vorbereitung auf die Sozialwahl 2017 aufgenommen.

Die aktuelle Bundeswahlleiterin Rita Pawelski (CDU) ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ernannt. Sie kontrolliert den ordentlichen Ablauf der Sozialwahl. Ihr Stellvertreter ist Klaus Wiesehügel (SPD).

Der Verwaltungsrat wird entweder in einer Urwahl mit Wahlhandlung (ausschließlich Briefwahl) oder einer Friedenswahl ohne Wahlhandlung gewählt.

Eine Friedenswahl findet statt, wenn Versicherte und Arbeitgeber jeweils nur eine Vorschlagsliste einreichen oder auf mehreren Listen insgesamt nicht mehr Bewerber stehen, als gewählt werden können. Mit Ablauf des Wahltermins gelten diese Kandidaten dann als gewählt.

Bei der Urwahl stimmen Versicherte und Arbeitgeber ausschließlich per Briefwahl für Ihre Kandidaten. Die Anzahl der Sitze einer Liste im Verwaltungsrat richtet sich dann nach den Stimmen, die sie von den Wählern erhalten hat.

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Telefon: 0800 - 105 901 130 3

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Öffentliche Sitzungen:

24. Juni 2016

15. September 2016

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