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16.01.2014

Weichen in die richtige Richtung gestellt - AOK PLUS begrüßt Krankenhausplan des Landes Sachsen

Die AOK PLUS begrüßt das klare Bekenntnis zur Konzentration spezialisierter Leistungen wie beispielsweise in der Adipositasbehandlung. Dieser gute Ansatz einer qualitätsorientierten Krankenhausplanung sollte konsequent weiter ausgebaut werden.

Mit dem am 17. Dezember 2013 verabschiedeten Krankenhausplan stellt das Land Sachsen die Weichen für eine wohnortnahe stationäre Versorgung im Freistaat Sachsen.

Die AOK PLUS begrüßt das klare Bekenntnis zur Konzentration spezialisierter Leistungen wie beispielsweise in der Adipositasbehandlung. Dieser gute Ansatz einer qualitätsorientierten Krankenhausplanung sollte konsequent weiter ausgebaut werden.

„Erleichtert sind wir, dass die invasive kardiologische Versorgung weiterhin nur an ausgewählten Kliniken erbracht werden darf“, sagt Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS. Patienten mit Herzinfarkten können somit darauf vertrauen, dass sie in diesen Kliniken rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr von qualifizierten Fachkräften mit aufwendiger Medizintechnik gut versorgt werden. Da die Anzahl der Fachkräfte in diesem Bereich begrenzt ist, hätte eine Erweiterung der Zulassung auf andere Krankenhäuser die Qualität der Versorgung in ganz Sachsen gefährdet.

Die AOK PLUS hält bei ausgewählten Leistungsspektren wie z. B. der Kardiologie und der Neurochirurgie die Koppelung des Versorgungsauftrages an den Nachweis der Strukturqualität für zwingend erforderlich. In anderen Leistungsbereichen wie etwa der Rehabilitation ist dies schon lange selbstverständlich. Ziel muss es sein, eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung anzubieten, für die die Kliniken ausreichend qualifizierte Ärzte und medizinisches Fachpersonal vorhalten und zwar an 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr.

Aus Sicht der AOK PLUS sollten zukünftig in der Krankenhausplanung die Qualität der erbrachten Leistungen in den Vordergrund rücken und nicht wie derzeit die Menge der bisher erbrachten Leistung den Versorgungsauftrag der Krankenhäuser bestimmen. Erkenntnisse aus Qualitätssicherungsverfahren liegen vor und sollten bei der Krankenhausplanung genutzt werden.

Darüber hinaus gilt es, das Krankenhaus im ländlichen Raum zu stärken. Dazu muss die Versorgung mehr und mehr sektorverbindend stattfinden. Ambulante und stationäre Versorgung sind als Einheit zu sehen, fordert Striebel. Dies wird ein wichtiger Schritt sein, um außerhalb der Ballungszentren die Gesundheitsversorgung auch künftig wohnortnah und mit hoher Qualität aufrechterhalten zu können.

Ausreichende Mittel im Rahmen der Investitionsfinanzierung können hierbei eine zukunftsfähige und nachhaltige Strukturierung der Krankenhauslandschaft gewährleisten und eine zwingend erforderliche demografieorientierte Weiterentwicklung ermöglichen. „Es bleibt zu hoffen, dass die von der neuen Bundesregierung im Koalitionsvertrag geplanten Reformen zügig in Gesetzesvorhaben münden“, so Striebel.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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