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04.04.2016

Volkskrankheit Diabetes frühzeitig erkennbar - AOK PLUS bietet unkomplizierte Vorsorgeuntersuchung

Der Weltgesundheitstag am 7. April 2016 rückt das Thema Diabetes in den Mittelpunkt. Auch in Sachsen und Thüringen erkranken immer mehr Jüngere an Typ2-Diabetes. Die AOK PLUS bietet eine unkomplizierte Vorsorgeuntersuchung für alle ab 35 Jahre, die jedoch noch zu wenig genutzt wird.

Weltgesundheitstag 7. April 2016

In Sachsen sind ca. 290.000 und in Thüringen über 137.000 AOK-Versicherte zuckerkrank. Und zu den Neuerkankten zählen immer mehr Jüngere unter 50 Jahren. Insgesamt betrifft die Volkskrankheit Typ 2-Diabetes bei der AOK PLUS rund jeden sechsten Versicherten. Zusätzlich "schlummert" der Diabetes bei vielen noch bis zu zehn Jahre unerkannt und müsste doch aufgrund gefährlicher Folgekrankheiten möglichst frühzeitig behandelt werden.

Deshalb hat die AOK PLUS am Jahresende 2014 den gesetzlichen Check-up 35 um eine erweiterte Diabetes-Vorsorge (Check-up PLUS) ergänzt. Mit diesem Diabetes-Früherkennungstest wird durch das Messen des Bauchumfangs und anhand eines wissenschaftlich fundierten Fragebogens das Risiko ermittelt, innerhalb der nächsten 10 Jahre an Typ 2-Diabetes zu erkranken. Je nach Testergebnis erhalten AOK PLUS-Versicherte dann eine detaillierte Diabetes-Diagnostik oder Kurs-Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise.

Zum Weltgesundheitstag am 7. April, 2016 mit dem Schwerpunktthema Diabetes, ruft die AOK PLUS dazu auf, diese einfache, effektive und kostenlose Vorsorgeuntersuchung verstärkt zu nutzen. "Gerade weil Diabetes bei immer mehr jüngeren Menschen auftritt, sollten mehr Menschen diese unkomplizierte einfache Untersuchung beim Arzt nutzen, um dieser Erkrankung zeitig auf die Spur zu kommen", betont Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS. "Wir wollen dem Diabetes etwas entgegensetzen, bevor die Krankheit ausbricht. Wir wollen im Interesse unserer Versicherten aktiv werden und nicht nur Reparaturmedizin bei der Volkskrankheit Diabetes finanzieren." Die Ärzte können diese zusätzliche Leistung ganz unkompliziert abrechnen.

Resümee nach einem Jahr Laufzeit des Vorsorgeuntersuchungsangebots der AOK PLUS: Obwohl wirksam und unkompliziert, wird der Check-up PLUS von Ärzten und Versicherten noch viel zu wenig genutzt. Dabei unterstützen auch ausgewiesene Diabetes-Experten den Diabetes-Früherkennungstest der AOK PLUS. "Mit dem erweiterten Check-up ist ein Modell geschaffen, welches Prävention und Versorgung sehr gut miteinander verknüpft", stellt Prof. Peter Schwarz, Leiter Diabetes-Prävention an der Dresdner Uniklinik fest. "Auch wir Mediziner befürworten die Möglichkeit, einen noch nicht erkannten Diabetes ohne bürokratischen Aufwand frühzeitig identifizieren und behandeln zu können. Perspektivisch können damit auch jene Patienten erreicht werden, die auf bewährte Präventionsmaßnahmen nicht ansprechen."

Übrigens: Jeder kann auch individuell der Volkskrankheit Typ2-Diabetes vorbeugen. Bereits täglich 30 Minuten moderat körperliche Aktivität und eine vielseitige gesunde Ernährung können dazu beitragen, das Risiko drastisch zu reduzieren. Motivation dafür kann u. a. die AOK-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" sein, die ab 1. Mai 2016 wieder aufruft, 20 Werktage zum Büro zu radeln.

Hintergrundinfos

  • Die Vorsorgeuntersuchung Checkup 35 aller zwei Jahre umfasst Leistungen zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen.
  • Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Insgesamt wurde laut Robert-Koch-Institut bei 7,2 Prozent der Erwachsenen jemals ein Diabetes diagnostiziert. Bei etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle handelt es sich um Diabetes mellitus Typ-2, der typischerweise im mittleren bis höheren Alter auftritt. Diabetes mellitus Typ-1 kommt dagegen sehr viel seltener vor und tritt meist sehr plötzlich bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf.
  • Krankheitsursachen sind oft bedenkliche Lebens- und Essgewohnheiten: Zu viele Kalorien und immer weniger Bewegung. Die Folgen der Krankheit sind fatal: Diabetes schädigt Augen, Niere und Füße. Außerdem begünstigt er Herzinfarkte, Schlaganfälle und Impotenz. Die Lebenserwartung kann sich dadurch bis zu 20 Jahre verkürzen. Von den ersten Anzeichen bis zur Entdeckung und Behandlung vergehen oft bis zu zehn Jahre.

Weiteres Material für Journalisten zur Vorsorgeuntersuchung der AOK PLUS Check-up PLUS: 

  • Sendefähiger O-Ton zum Check-up PLUS von Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS (siehe Vorschau/Downloads)
  • Diagramme und Grafiken für Sachsen und Thüringen (siehe Downloads)
  • Fotoauswahl zur Berichterstattung:
    Druckfähige jpg-Dateien zum kostenlosen Download im AOK-Bilderservice

    Hinweis zur Verwendung der Bilder: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist eine Veröffentlichung nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung erlaubt. Es ist nicht gestattet, das Werk auf sonstige Weise zu verwenden oder in Umlauf zu bringen. Quelle: AOK-Mediendienst

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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  • Telefon: 0800 10590-11144
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