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19.06.2017

Viel Leid und hohe Kosten - Der 26. Juni ist weltweiter Anti-Drogen-Tag

Babys kommen drogengeschädigt zur Welt. Im Abwasser großer Städte finden sich immer mehr Spuren von  Crystal. Die Kosten für die medizinische Behandlung Drogenabhängiger steigen kontinuierlich an. Es gibt viel zu tun im Kampf gegen legale und illegale Rauschmittel. Deshalb wird weltweit am 26. Juni der Antidrogentag begangen, der sich gegen den Missbrauch von Drogen richtet.

Auch der AOK PLUS kommen Drogenabhängige teuer zu stehen. 18 Mio. Euro gab die sächsisch-thüringische Gesundheitskasse 2016 für die stationäre Behandlung von Erkrankungen aus, die durch illegale Drogen verursacht wurden. Für die ambulante Behandlung im Jahr zuvor waren es 5,8 Mio. Euro. Vor allem für Crystalabhängige müssen die Krankenkassen immer tiefer in die Taschen greifen. So ließen sich 2016 insgesamt 138 AOK-PLUS-Versicherte zwecks Entgiftung und Entzug stationär behandeln und verursachten hierfür Kosten von knapp 500.000 Euro. Hinzu kommen Ausgaben für die psychiatrische Behandlung (4,2 Mio Euro) und für die stationäre Rehabilitation (1,14 Mio Euro). Das heißt, allein Crystalabhängige verursachten Kosten in Höhe von rund 5,84 Mio Euro.

Ganz exakt können die Behandlungskosten nicht angegeben werden, da die Drogenabhängigkeit nicht selten als Nebendiagnose mitbehandelt wird.

"Erschreckend ist, dass im vergangenen Jahr sogar 84 Babys stationär behandelt werden mussten, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft drogenabhängig waren", sagt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS. "Im Prinzip müssen diese Babys auf Entzug gesetzt werden - mit allen damit verbundenen Nebenwirkungen."

Neben den hohen Behandlungskosten sei deshalb vor allem auch das menschliche Leid der Betroffenen der Grund, dass die AOK PLUS den Drogen den Kampf ansagt.

Prävention schon bei den Jüngsten
Ihre Präventionsangebote beginnen bereits bei den Jüngsten in den Kitas. "Wir wollen die Kinder selbstbewusst und fit machen.  Auch wenn es im Leben mal Probleme gibt, sollen sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, diese mit Drogen zu lösen", so Strobel. In den Schulen unterstützt die AOK PLUS den Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen "Be smart - don't start" sowie in Dresden und Leipzig  das Suchtpräventionsprojekt "Hart am Limit - HaLT", das gegen das Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen vorgeht. Im Jahr 2016 förderte die AOK PLUS im Erzgebirgskreis das kommunale Suchtpräventionsprogramm REVOLUTION TRAIN, in diesem Jahr unterstützt sie damit den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. 

Weitere von der  AOK PLUS geförderte Projekte sind DrugScout des Suchtzentrums Leipzig (www.drugscouts.de) und das onlinebasierte Selbsthilfeportal Breaking Meth (www.breaking-meth.de). Das Portal ermöglicht es Betroffenen, Angehörigen sowie Interessierten, sich anonym mit der Thematik Crystal Meth auseinanderzusetzen, mit anderen auszutauschen und professionelle Hilfe zu finden. Ziel ist, Menschen mit Methamphetamin-Erfahrung zu motivieren, ihren Konsum zu reduzieren oder einzustellen. Das Portal wird wissenschaftlich begleitet.

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