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17.04.2014

Thüringen: Schwester VERAH im PLUSmobil schneller bei den Patienten

von AOK PLUS, Thüringer Hausärzteverband e. V. und Kassenärztlicher Vereinigung Thüringen

Praxisassistentinnen der Thüringer Hausärzte werden mobiler: AOK-Vorstandsvorsitzender übergibt erstes Auto an den Chef des Hausärzteverbandes

(Weimar, 17. April 2014) Heute übergab der Vorstandsvorsitzende der AOK PLUS, Rainer Striebel, im Weimarer Autohaus Schinner das erste PLUSmobil an den Hausarzt und 1. Vorsitzenden des Vorstandes des Thüringer Hausarztverbandes, Dr. med. Ulf Zitterbart, und an seine Praxisassistentin (Schwester VERAH*) Manuela Müller.

Die PLUSmobile sind Autos, welche die am größten Thüringer Hausarztvertrag teilnehmenden Hausärzte ihren angestellten VERAHs zur Verfügung stellen können.

Im Rahmen des Hausarztvertrages hatten sich die Partner AOK PLUS, Thüringer Hausärzteverband und Kassenärztliche Vereinigung Thüringen aktuell darauf verständigt, dass die Hausärzte für ihre VERAHs PLUSmobile anschaffen können, in denen die VERAHs unterwegs zu ihren Patienten sind. Es handelt sich um Kleinwagen mit einem einheitlichen, wiedererkennbaren Design Die drei Partner rechnen damit, dass bis zum Jahresende mindestens 30 PLUSmobile in Thüringen unterwegs sein werden und die Anzahl im nächsten Jahr noch steigt. Mit dieser erhöhten Flexibilität und Mobilität der VERAHs wird unter anderem die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen Thüringens sichergestellt, zukunftsfähig gestaltet und dem drohenden Ärztemangel entgegengewirkt.

„Dort wo PLUSmobil draufsteht, ist auch ein Leistungsplus drin“, sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK PLUS, Rainer Striebel, heute in Weimar. „Unser Hausarztvertrag wirkt. Das zeigen nicht nur die hohen Teilnehmerzahlen unserer Versicherten, sondern auch das große Interesse der Thüringer Hausärzte. Deshalb war es für uns selbstverständlich, die VERAHs unserer Hausärzte noch flexibler, noch schneller zu machen. Mit den PLUSmobilen bieten wir sowohl den Ärzten als auch unseren Versicherten einen echten Vorteil. Gerade unsere chronisch kranken Versicherten müssen nicht mehr so oft zum Arzt, denn die Praxisassistentin kommt zu ihnen und kümmert sich um sie. Vor allem im ländlichen Bereich ist das eine gute Sache. Und unsere Hausärzte werden weiter entlastet. Sie haben mehr Zeit für Aufgaben, die nur ein Arzt erledigen kann. Unterm Strich steigt dadurch die Versorgungsqualität. Genau das wollen wir erreichen. Genau das ist der richtige Schritt in die Zukunft unserer hausärztlichen Versorgung“, so Rainer Striebel weiter.

„Der Thüringer Hausärzteverband begrüßt die Einführung des PLUSmobils. Durch ein im Leasing finanziell gefördertes Kfz werden in Zukunft Arzthelferinnen und Arzthelfer - mit der Qualifikation „VERAH“ - zu unseren Patienten fahren können. Der Thüringer Hausärzteverband und die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen gehen hier mit der AOK PLUS völlig neue Wege“, erklärt Dr. med. Ulf Zitterbart, Hausarzt und 1. Vorsitzender des Vorstandes des Thüringer Hausärzteverbandes e. V.

„Es muss nicht immer ein Arzt zu erkrankten, immobilen Menschen fahren. Oft handelt es sich um Blutentnahmen, Blutdruck- oder Blutzuckerkontrollen. Dies, ebenso wie Wundkontrollen, kann durch geschultes Assistenzpersonal in hoher Qualität durchgeführt werden. Es freut uns sehr, dass im Rahmen des Hausarztprogramms der AOK PLUS diese Maßnahmen nun mit einem Kleinwagen der Arztpraxis durch das Praxispersonal durchgeführt werden können. Gerade die zunehmend älter werdende Bevölkerung wird erheblich durch die Mobilität der Praxisassistenz profitieren. Patienten, die eine so entlastete Arztpraxis aufsuchen, werden die hinzugewonnenen Zeit ihres Hausarztes oder ihrer Hausärztin vor Ort positiv spüren“, informiert Dr. Zitterbart.

„Die ganzheitliche Betreuung der Patienten im hausärztlichen Bereich ist eine Teamarbeit“, so Dr. med. Annette Rommel, 1. Vorsitzende des Vorstandes der KV Thüringen. „Die hohen Anforderungen an die Qualität und den Umfang der Behandlung chronisch kranker Patienten in ihrem häuslichen Umfeld erfordert einen koordinierten Einsatz von Ärztinnen und Ärzten und qualifizierten Praxisassistentinnen. Mobilität und Flexibilität garantieren ein echtes Plus für die Versorgung.“

Mehr Infos zur Teilnahme am Hausarztvertrag
Sowohl die AOK PLUS als auch der Hausärzteverband und die Kassenärztliche Vereinigung erklärten in Weimar zur Übergabe des ersten PLUSmobils, dass dieser größte Hausärztevertrag im Freistaat sehr gut wirkt und angenommen wird. Mehr Infos für Ärzte zur Teilnahme gibt es direkt beim persönlichen Arztberater der AOK PLUS oder bei der Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter 03643 559742 und für AOK-Versicherte in jeder Filiale der Kasse, am kostenfreien Servicetelefon 0800 2471001 oder unter www.aokplus-online.de.

Fakten zu den PLUSmobilen:
Alle Hausärzte, die am Hausarztvertrag von AOK PLUS, Hausärzteverband und Kassenärztlicher Vereinigung teilnehmen und in diesem Rahmen Praxisassistentinnen beschäftigen, können ein PLUSmobil einsetzen. Die Beantragung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung. Die AOK PLUS unterstützt dabei die Hausärzte finanziell mit einer Pauschale von 300 Euro pro Abrechnungsquartal. Alle PLUSmobile werden mit einem einheitlichen Design ausgestattet. Diese Autos stellen die Hausärzte dann ihren VERAHs z. B. für Hausbesuche zur Verfügung.

Fakten zum Hausarztvertrag:
Seit 2010 gibt es den größten Thüringer Hausarztvertrag zwischen AOK PLUS, Thüringer Hausärzteverband e. V. und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen. Aktuell nehmen 640 Hausärzte teil und 160.000 Patienten haben sich eingeschrieben. Vorteile für Patienten sind z. B. Verkürzung von Wartezeiten und die Vermeidung von Doppeluntersuchungen. Darüber hinaus ist bei teilnehmenden Versicherten die Medikamentengabe optimiert und über Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wird besser aufgeklärt. Der Arzt kann sich mehr Zeit für seine Patienten nehmen und die Praxisassistentinnen (Schwester VERAH) entlasten den Arzt z. B. bei Hausbesuchen. Zurzeit sind in ganz Thüringen im Rahmen dieses Hausarztvertrages 110 VERAHs im Einsatz.

Neu im Thüringer Hausarztvertrag sind seit April 2014 das Modul Wundmanagement und das Modul Rheuma. Beim Wundmanagement geht es vor allem um eine abgestimmte Behandlung zwischen Hausarzt, Facharzt, Pflegedienst, Sanitätshaus und Physiotherapie. Die VERAHs übernehmen dabei die Koordination, führen Hausbesuche durch und sind für die Wunddokumentation verantwortlich. Durch das Rheuma-Modul soll sichergestellt werden, dass Patienten mit Verdacht auf diese Krankheit sehr schnell zum Rheumatologen überwiesen werden und frühzeitig mit einer gezielten Therapie begonnen werden kann.

*Anmerkung: VERAH – VERsorgungsAssistentin in der Hausarztpraxis


Ansprechpartner für die Medien

AOK PLUS:

Jürgen Frühauf, Tel: 0361 6574-80021
Thüringer Hausärzteverband e. V.:
Dr. med. Ulf Zitterbart; Tel: 036450 42115
Kassenärztliche Vereinigung Thüringen:
Sven Auerswald; Tel: 03643 559190

Fotohinweise:
Foto 1 (von rechts): Bei der Schlüsselübergabe - Dr. med. Ulf Zitterbart und seine Schwester Manuela Müller erhalten den Autoschlüssel vom Vorstandsvorsitzenden der AOK PLUS, Rainer Striebel - daneben Claus Schinner und Dr. med. Annette Rommel.

Foto 2: Der Vorstandsvorsitzende der AOK PLUS, Rainer Striebel, übergibt das erste PLUSmobil an Manuela Müller, die Praxisassistentin von Dr. med. Ulf Zitterbart

Foto 3: Schwester Manuela Müller mit ihrem PLUSmobil auf dem Weg zu ihrem ersten Patient.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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