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22.12.2015

Thüringen gem. Presseinfo AOK PLUS und Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen

Gesundheitskasse unterstützt erneut die Stiftung

100.000 Euro von der AOK PLUS
Gesundheitskasse unterstützt erneut die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen

Bereits in den Jahren 2010 und 2013 unterstützte die AOK PLUS als erste Krankenkasse die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen mit insgesamt 200.000 Euro. Durch diese Zuwendung der AOK PLUS konnten bisher 21 Hausarzt- Stipendiaten gefördert werden. Davon haben sich aktuell nach fünfjähriger Facharztausbildung die ersten vier durch die AOK geförderten Ärzte als Hausarzt in Thüringen niedergelassen. Zwei Ärzte ließen sich in Gera und jeweils einer in Gotha und Eisfeld nieder.

Deshalb hat sich die AOK PLUS entschieden, die Thüringer Stiftung und damit die Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs in Thüringen erneut finanziell mit 100.000 Euro zu unterstützen. Dazu haben die AOK PLUS und die Stiftung eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet. Die Gesundheitskasse trägt damit weiterhin dazu bei, dass es in Thüringen auch zukünftig genügend niedergelassene Ärzte in allen Regionen gibt. 

"Die Stiftung und wir haben das gleiche Ziel; eine zukunftssichere, ärztliche Versorgung im Freistaat. Unsere ersten finanziellen Förderungen der Stiftung hatten Erfolg. Wir haben dadurch neue Ärzte für Thüringen gewinnen können. Deshalb ist diese weitere Unterstützung für uns sehr sinnvoll. Ich bin sicher, auch dieses Geld ist gut investiert. Wir möchten mit unserem Engagement ein Signal setzen, wie die AOK sich aktiv dafür einsetzt, dass Menschen  auch in 10 Jahren noch wohnortnah ambulant versorgt werden", so der Vorsitzende des Vorstandes der AOK PLUS, Rainer Striebel.

Die Vorsitzende des Stiftungsbeirates, Dr. med. Annette Rommel, lobte die erneute finanzielle Unterstützung durch die AOK PLUS: "Die Stiftung gewährt Förderungen mit Erfolgsgarantie, weil ihre Förderangebote dort ansetzen, wo Unterstützung benötigt wird. Dass die AOK PLUS ihre Vertragspartnerschaft mit den ambulant tätigen Ärzten in Thüringen auch auf diese Weise lebt, schätzen wir sehr und sehen das als Ansporn auch für andere Kassen, diesem Beispiel zu folgen."

Aufgrund  der demographischen Entwicklung der nächsten Jahre, die geprägt von einer Alterung der Bevölkerung, aber auch der Ärzteschaft ist, bedarf es solcher intensiven Steuerungsmaßnahmen und Aktivitäten. Nur so wird es möglich sein, junge Mediziner für eine Weiterbildung und ärztliche Tätigkeit in Thüringen zu motivieren und eine dauerhafte Sicherung der flächendeckenden vertragsärztlichen Versorgung zu gewährleisten.

Das Geld der AOK PLUS wird ausschließlich zur Stipendienfinanzierung bereitgestellt. "Wichtig war für uns auch diesmal, dass entsprechend geförderte Ärzte in Weiterbildung für die medizinische Versorgung der Menschen im Freistaat Thüringen auch nach der Förderung längerfristig zur Verfügung stehen", so Rainer Striebel. Geförderte Ärzte müssen sich verpflichten, nach der abgeschlossenen Facharztweiterbildung für mindestens vier Jahre in Thüringen ärztlich tätig zu sein.

Die "Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen" wurde im Juli 2009 vom Freistaat Thüringen und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen gegründet, um gemeinsam gegen den drohenden Ärztemangel vorzugehen. Dabei stehen insbesondere

• die Vergabe des Thüringen-Stipendiums zur Bindung junger Fachärzte an die ambulante medizinische Versorgung in Thüringen,
• die Anstellung von Hausärzten in Stiftungs-Praxen,
• die Unterstützung von Famulaturen in Arztpraxen sowie
• die Unterstützung kommunaler Angebote zur Niederlassung in ländlichen Gemeinden im Vordergrund.

Weitere Informationen finden Sie unter www.savth.de.

Ansprechpartner für die Medien: 

AOK PLUS
Hannelore Strobel                               
Tel.: 0800 10590-11144                                    
Fax: 0800 1059002-104                                     
E-Mail: presse.sac@plus.aok.de                     

Stiftung
: Jörg Mertz
Tel: 03643 559950  
E-Mail: info@savth.de 

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