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16.05.2017

Sozialwahl 2017: Friedenswahl bei der AOK PLUS

Am 31. Mai 2017 finden nach sechs Jahren wieder Sozialwahlen statt. Diese entscheiden auch über die Zusammensetzung des ehrenamtlichen Verwaltungsrates der AOK PLUS 

Die drittgrößte Wahl in Deutschland - die Sozialwahl - steht am 31. Mai 2017 an. Gewählt werden dabei bundesweit die ehrenamtlichen Vertreter der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen, der Rentenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Sozialwahl findet aller sechs Jahre statt und ist eine Listenwahl. Die vorschlagsberechtigten Sozialpartner - Organisationen auf Seiten der Arbeitgeber und der Versicherten - erstellen Listen mit den Kandidaten für die Selbstverwaltungsorgane.

Auch bei der AOK PLUS wird  der ehrenamtliche Verwaltungsrat neu gewählt. Er setzt sich aus jeweils 15 Vertretern der Versicherten sowie der Arbeitgeber zusammen. Für diese Wahl hatten die Sozialpartner Vorschlagslisten eingereicht, die ein breites Spektrum von Interessen berücksichtigten.

Auf Seiten der Arbeitgeber reichten der Verband der Wirtschaft Thüringens e.V. (VWT) und die Vereinigung der sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) Auf Seiten der Arbeitnehmerorganisationen reichten die Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) Mitteldeutschland und Thüringen sowie der DGB Bezirk Sachsen/Landesverband Thüringen Listen ein. 

Dabei verständigten sich die Sozialpartner auf genauso viele Kandidaten, wie gewählt werden können. Deshalb findet bei der AOK PLUS nun im Mai 2017 keine aktive Wahlhandlung statt - ein bei Sozialwahlen übliches Verfahren, das Friedenswahl genannt wird und das der Gesetzgeber ausdrücklich zulässt. Mit  Ablauf des Wahltermines am 31. Mai 2017 gelten die Kandidaten auf den Vorschlagslisten als gewählt.

"Über ihre Vertreter und Vertreterinnen in der Selbstverwaltung haben Versicherte und Arbeitgeber Einfluss auf ihre Krankenkasse, die Ausgestaltung des Gesundheitswesens und letztlich auch auf die Gesundheitspolitik", betont Iris Kloppich, die alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK PLUS. "Denn im Verwaltungsrat haben Beitragszahler und Versicherte gleichermaßen die Möglichkeit, im gegenseitigen Ausgleich ihre Interessen in politische Prozesse einzubringen und das praktische Handeln der Krankenkassen aktiv mitzugestalten."

Der neue Verwaltungsrat konstituiert sich voraussichtlich am 20. September 2017. Die Mitglieder der Arbeitgeber- und der Versichertenseite wählen dann aus ihrer Mitte Vorsitzende, die sich jährlich abwechseln. Zwei Vertreter werden in den Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes entsandt.

Außerdem werden am 20. September 2017 die ebenfalls ehrenamtlichen Versichertenältesten neu gewählt. Diese helfen als kompetente Vertrauensleute zwischen Gesundheitskasse und Versicherten,  geben Auskunft und hilfreiche Tipps in Krankenversicherungsangelegenheiten.

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