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25.11.2014

Einschulung bedeutet für viele Kinder: Ranzen, Tüte und Therapie

WIdO präsentiert Heilmittelbericht 2014

Mit dem Beginn der Schulpflicht gehen viele Kinder zum Logopäden: Die altersgerechte Sprech- und Sprachentwicklung wurde im Jahr 2013 bei jedem vierten sechsjährigen Jungen therapeutisch unterstützt. Dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber 2007, als etwa jeder fünfte sechsjährige Junge eine Sprachtherapie erhielt. Von den sechsjährigen Mädchen war 2013 jedes sechste zeitweilig in sprachtherapeutischer Behandlung, zeigt der aktuelle Heilmittelbericht 2014 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

"Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule wird in Deutschland zu großen Teilen mit ergotherapeutischer und logopädischer Hilfe gemeistert. Nach den deutlichen Steigerungen in den letzten Jahren mit immer mehr Grundschulkindern in diesen Therapien scheint das Verordnungsgeschehen nun eher auf einem hohen Niveau zu stagnieren", sagte Helmut Schröder aus der WIdO-Geschäftsführung.

Diskussion über Ursachen


Über die möglichen Ursachen der starken Verbreitung von ergotherapeutischen und logopädischen Behandlungen rund um den Schuleintritt wird in der Fachwelt seit Jahren diskutiert. Eine Erklärung ist, dass sich die zu diesem Alter angemessenen Fähigkeiten bei den Kindern verschlechtert haben. Gleichzeitig wird aber auch ein Wandel bei den Anforderungen von Schule und Elternhaus an die Kinder beobachtet, wie auch ärztliches Diagnoseverhalten und Therapiemöglichkeiten kontinuierlichen Veränderungsprozessen unterliegen.

Werden alle ergotherapeutischen Therapien des Jahre 2013 betrachtet, zeigt sich ein leichter Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist auf den Verordnungszuwachs bei älteren Versicherten zurückzuführen: Bei den AOK-Versicherten mit einem Lebensalter zwischen 50 und 65 Jahren stieg die Verordnungsmenge je 1.000 AOK-Versicherte um elf Prozent. Dagegen nahm die Verordnungsmenge der Sprachtherapien je 1.000 AOK-Versicherte 2013 nur um 1,3 Prozent zu, die der Physiotherapien je 1.000 AOK-Versicherte um 0,4 Prozent.

Heilmittelbericht 2014: Pressemitteilung und weitere Infos

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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