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20.03.2014

Sachsen: AOK PLUS legt Gesundheitsbericht 2013 vor

Krankenstand in Sachsen erneut angestiegen, aber weiter unter Bundesdurchschnitt

Der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen ist zum dritten Mal in Folge gestiegen. Nach 4,2 Prozent (2011) und 4,8 Prozent (2012) lag er 2013 bei 4,9 Prozent. Das geht aus dem neuen Gesundheitsbericht hervor, den die AOK PLUS jetzt vorgelegt hat. Damit liegen die Sachsen aber weiterhin unter dem  AOK-Bundesdurchschnitt, der 5,1 Prozent beträgt.

Insgesamt waren die AOK-versicherten Arbeitnehmer im Freistaat im Schnitt 17,8 Tage krankgeschrieben. Am häufigsten fehlten sie wegen Atemwegserkrankungen (ca. 25 Prozent). Nahezu jeder Dritte war von einer akuten Infektion der oberen Atemwege betroffen. Noch 2012 war es rein rechnerisch nur knapp jeder Vierte. Die Fallzahlen sind höher als jemals zuvor in den vergangenen zehn Jahren. Der lange und kalte Winter hat dazu beigetragen, dass die Krankschreibungen aufgrund von Erkältungen im Vergleich zum Vorjahr um 26,1 Prozent zugenommen haben.

Ca. 14 Prozent der Krankschreibungen gehen auf das Konto von Muskel- und Skeletterkrankungen, ca. 11 Prozent wurden durch Erkrankungen der Verdauungsorgane und ca. 8 Prozent durch Verletzungen verursacht.

Der Anteil an Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte ab und ist somit erstmals seit 2006 rückläufig. Er liegt jetzt bei 5,1 Prozent.

Die Branche Verkehr/Transport hatte mit 5,6 Prozent den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Sachsen. Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,0 Prozent zu verzeichnen.

Die meisten Ausfalltage wurden erneut durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (ca. 20 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit ca. 15 Prozent, Verletzungen (ca. 12 Prozent) und psychischen Erkrankungen (ca. 10 Prozent). 40 Prozent aller Ausfalltage gehen auf Langzeiterkrankungen zurück.

Der Analyse der AOK PLUS liegen die Daten von 880.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Sachsen zugrunde.

Der komplette Gesundheitsbericht 2013, der auch Angaben zu den einzelnen Branchen enthält, steht im Internet unter https://www.aok-bgf.de/aokplus/downloads  

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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