AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

Subnavigation

Inhalt

09.03.2015

Ausgaben der Krankenkassen 2014 gestiegen

Finanzergebnisse der GKV 2014: Die Reserven schrumpfen um 2,3 auf 28 Milliarden Euro. Steigende Versichertenzahl drückt Pro-Kopf-Ausgaben.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am Mittwoch (4. März) das vorläufige GKV-Finanzergebnis für 2014 veröffentlicht. Danach hat der Gesundheitsfonds im vergangenen Jahr rund 204,1 Milliarden Euro eingenommen. Die Ausgaben betrugen rund 205,3 Milliarden Euro. Das Minus von knapp 1,2 Milliarden Euro geht laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe "zu einem Großteil darauf zurück, dass die Krankenkassen ihre Versicherten über Prämien und freiwillige Satzungsleistungen an ihren hohen Finanz-Reserven beteiligt haben". Ohne Sonderfaktoren hätte es laut Minister ein weitgehend ausgeglichenes Jahresergebnis gegeben.

AOK-Gemeinschaft mit Überschuss
Die AOK-Gemeinschaft hat das Jahr 2014 mit einem Überschuss von rund 421 Millionen Euro abgeschlossen. "Das ist das Ergebnis eines Kurses, der verantwortungsvoll mit den Beitragsmitteln umgeht und die vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten konsequent wahrnimmt", heißt es dazu in einer Bewertung des AOK-Bundesverbandes.

Steigende Ausgaben werden erwartet
Der Verband warnt allerdings davor, das positive AOK-Ergebnis isoliert zu betrachten: "Der Trend zeigt nach unten. Im Vorjahr fiel der Überschuss mit 977 Millionen Euro noch mehr als doppelt so hoch aus." Auch müsse man den Überschuss in Relation zu den allgemeinen Ausgaben setzen: "Damit lassen sich gerade einmal die Leistungsausgaben der AOK für zwei Tage finanzieren." Aus Sicht des AOK-Bundesverbandes ist die "Zwischenphase hoher Kassenüberschüsse" vorüber. Der Druck auf das GKV-System werde mit stark steigenden Ausgaben und den milliardenschweren Reformvorhaben weiter zunehmen.

AOK PLUS mit solider Bilanz
Nach dem vorläufigen Rechnungsergebnis 2014 betrugen die Gesamtausgaben der AOK PLUS rund 9,1 Milliarden Euro. Gewohnt niedrig lagen die Verwaltungskosten bei 4,6 Prozent der Gesamtausgaben.Der größte Ausgabenposten lag mit 38,4 Prozent bei den Krankenhausausgaben (Stand: September 2014).    Dahinter folgen mit 18,3 Prozent die Ausgaben für Arzneimittel. Für ärztliche Behandlungen wurden 16,1 Prozent der Leistungsausgaben aufgewandt.

Mehr als eine halbe Million neue GKV-Versicherte
Dass die Pro-Kopf-Ausgaben der Krankenkassen 2014 "nur" um 4,9 Prozent gestiegen sind, ist laut BMG auf eine größere Zahl an GKV-Versicherten zurückzuführen. Durch diesen statistischen Effekt sind die Leistungsausgaben je Versicherten unter der Schätzerkreis-Prognose geblieben (plus 5,2 Prozent). Absolut gesehen sind die Ausgaben stärker gestiegen.

Laut aktueller GKV-Mitgliederstatistik des BMG waren in Deutschland Ende Januar 70.332.011 Menschen gesetzlich versichert (AOK: 24.303.906, AOK PLUS: 2.732.995). Damit ist die Zahl der GKV-Versicherten innerhalb eines Jahres um 542.015 gestiegen. Die AOK PLUS hat in diesem Zeitraum 36.239 Versicherte hinzugewonnen.

Medien und Downloads

Pressekontakt

Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
Pressesprecherin

  • Telefon: 0800 10590-11144
  • Telefax: 0800 1059002-104
  • Anschrift
    Sternplatz 7
    01067 Dresden
AOK PLUS Netz Teaser - Boxgröße ändern Mehr Informationen
Presseanfrage stellen

Termine/ Veranstaltungen

    AOK PLUS Netz Teaser - Boxgröße ändern Mehr Empfehlungen
    Zurück zur aok.de