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29.01.2013

Mehr Geld für Krankenhäuser in Sachsen

Einigung zwischen den Krankenkassenverbänden und der Krankenhausgesellschaft Sachsen über den landesweiten Basisfallwert

Mehr Geld für Krankenhäuser in Sachsen

Die Krankenhäuser in Sachsen erhalten in diesem Jahr rund 91 Millionen Euro mehr für die Behandlung der Patientinnen und Patienten in ihren Häusern. Das ist das Ergebnis der Einigung zwischen den Krankenkassenverbänden und der Krankenhausgesellschaft Sachsen über den landesweiten Basisfallwert.

Der Landesbasisfallwert ist die entscheidende Richtgröße für den Preis von Krankenhausbehandlungen. Er wird jährlich gemäß der erwarteten Entwicklung der Patientenzahl von den Vertragspartnern festgelegt. Für die Krankenhäuser im Freistaat Sachsen ist jetzt ein Wert in Höhe von 3.012,76 Euro vereinbart worden. Dieser liegt mit 55,25 Euro über dem Vorjahreswert. Zusätzlich werden zu diesem Betrag noch Auswirkungen der Tarifsteigerungen aus dem Jahr 2012 an die Krankenhäuser gezahlt. Damit beträgt 2013 das Budgetvolumen der Fallpauschalenleistungen der Kliniken 3,3 Milliarden Euro.

Damit sind die Weichen gestellt worden, dass die sächsischen Krankenhäuser auch weiterhin auf einer guten wirtschaftlichen Basis handeln und arbeiten können. So wurden zum Beispiel in den Jahren 2005 bis 2011 die Anzahl der Vollkräfte in den Bereichen Ärztlicher Dienst sowie Pflegedienst um über 1.800* Stellen erhöht.

(* Quelle Statistisches Landesamt Sachsen)

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Hannelore Strobel

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