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10.03.2016

Krankenstand in Thüringen erneut gestiegen

AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2015 vor

Zum vierten Mal in Folge ist der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Thüringen gestiegen. Lag er 2011 noch bei 4,7 Prozent, beträgt er mittlerweile 5,8 Prozent. Damit liegt er deutlich über dem der AOK-Bundesdurchschnitt von  5,3 Prozent. Das geht aus dem neuen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Unterm Strich war jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Thüringen 2015 im Durchschnitt 21,2 Tage krankgeschrieben, am häufigsten wegen Atemwegserkrankungen (ca. 22 Prozent). Knapp 16 Prozent der Krankschreibungen gehen auf das Konto von Muskel- und Skeletterkrankungen, 11 Prozent auf Erkrankungen der Verdauungsorgane.  

Die meisten Ausfalltage wurden erneut durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (ca. 21 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 13 Prozent, Verletzungen (ca. 11 Prozent) und psychischen Erkrankungen (9 Prozent). Fast 39 Prozent aller Ausfalltage gehen auf Langzeiterkrankungen zurück. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,7 Kalendertagen. Das waren 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Thüringen hatte die Branche Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung mit 6,5 Prozent. Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,6 Prozent zu verzeichnen.  

Der Analyse der AOK PLUS liegen die Daten von 388.381 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Thüringen zugrunde.

Der komplette Gesundheitsbericht 2015, der auch Angaben zu den einzelnen Land-kreisen und Branchen enthält, sowie Grafiken stehen im Internet unter https://www.aok-bgf.de/aokplus/downloads1.html

 

 

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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