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12.04.2017

Krankenstand in Sachsen stabil geblieben

AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2016 vor

Viermal in Folge war der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen gestiegen. 2016 wurde dieser negative Aufwärtstrend gestoppt. Das geht aus dem neuen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Zahlen:
Lag der Krankenstand 2011 noch bei 4,2 Prozent, beträgt er jetzt 5,3 Prozent. Auch der AOK-Bundesdurchschnitt liegt bei 5,3 Prozent.

Jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Sachsen war 2016 im Durchschnitt 19,5 Tage krankgeschrieben.

Die meisten Ausfalltage wurden erneut durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (22,0 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 13,7 Prozent, Verletzungen (11,5 Prozent) und psychischen Erkrankungen (10,7 Prozent).

Am häufigsten wurden Atemwegserkrankungen diagnostiziert (23,2 Prozent). 14,8 Prozent der Krankschreibungen gehen auf das Konto von Muskel- und Skeletterkrankungen, 10,9 Prozent auf Verdauung und 7,3 Prozent auf Verletzungen. 

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag unverändert bei 12,2 Kalendertagen.

4 Prozent aller AU-Fälle waren Langzeiterkrankungen, die mehr als sechs Wochen dauerten. Sie verursachten 37,4 Prozent aller Ausfalltage (2015: 37,0 Prozent).

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Sachsen hatte erneut die Branche Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung mit 6,3 Prozent (2015: 6,2 Prozent). Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,5 Prozent zu verzeichnen (2015: 4,4 Prozent).

Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichneten Nordsachsen (5,9 Prozent) sowie Bautzen und Görlitz (je 5,7 Prozent) den höchsten Krankenstand. Am niedrigsten lag er in der Stadt Dresden mit 4,7 Prozent.

Der Analyse der AOK PLUS liegen die Daten von 969.577 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Sachsen zugrunde.

Der komplette Gesundheitsbericht 2016, der auch Angaben zu den einzelnen Landkreisen und Branchen enthält, sowie Grafiken stehen im Internet unter www.aokplus.de/presse (Fokusthemen).

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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