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10.03.2016

Krankenstand in Sachsen erneut gestiegen

AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2015 vor

Zum vierten Mal in Folge ist der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen gestiegen. Lag er 2011 noch bei 4,2 Prozent, beträgt er mittlerweile 5,3 Prozent. Auch der AOK-Bundesdurchschnitt liegt bei 5,3 Prozent. Das geht aus dem neuen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Unterm Strich war jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Sachsen 2015 im Durchschnitt 19,3 Tage krankgeschrieben, am häufigsten wegen Atemwegserkrankungen (ca. 24 Prozent). Knapp 15 Prozent der Krankschreibungen gehen auf das Konto von Muskel- und Skeletterkrankungen, ca. 11 Prozent auf  Verletzungen.  

Die meisten Ausfalltage wurden erneut durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (ca. 21 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit ca. 14,5 Prozent, Verletzungen (ca. 11 Prozent) und psychischen Erkrankungen (10,5 Prozent). Rund 37 Prozent aller Ausfalltage gehen auf Langzeiterkrankungen zurück. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,2 Kalendertagen. Das waren 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr. 

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Sachsen hatte die Branche Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung mit 6,2 Prozent. Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,4 Prozent zu verzeichnen.

Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichneten Bautzen und Görlitz sowie Nordsachsen und Leipzig den höchsten Krankenstand.

Der Analyse der AOK PLUS liegen die Daten von  962.851 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Sachsen zugrunde.

Der komplette Gesundheitsbericht 2015, der auch Angaben zu den einzelnen Landkreisen und Branchen enthält, sowie Grafiken stehen im Internet unter https://www.aok-bgf.de/aokplus/downloads1.html

 

 

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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