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01.09.2017

Kleiner Stich – großer Schutz

Auch Erwachsene lassen ihren Impfschutz am besten regelmäßig auffrischen. Überprüfen Sie Ihren Impfstatus und erfahren Sie, welche Impfungen sinnvoll und nötig sind.


Schwere, ansteckende Krankheiten wie Masern, Tetanus oder Kinderlähmung sind heute kaum noch ein Thema. Grund dafür sind – neben einer verbesserten Hygiene – vor allem wirkungsvolle Impfungen. Dennoch stehen viele Menschen dem Thema Impfen skeptisch gegenüber. Viele fragen sich: Brauche ich das überhaupt? Doch der kleine Pieks schützt nicht nur vor Krankheiten, er verhindert auch deren Verbreitung.

Warum überhaupt impfen?

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Empfohlen werden nur Impfungen gegen Krankheiten, die einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf nehmen können und gegen die ein sicherer Impfstoff existiert. Einige der Krankheiten wie Diphtherie oder Wundstarrkrampf sind kaum noch bekannt, da sie durch Impfungen eingedämmt werden konnten. Die Erreger existieren aber nach wie vor. Experten der „Ständigen Impfkommission“ (STIKO) am Robert-Koch-Institut haben daher Empfehlungen für die wichtigsten Immunisierungen erarbeitet, die sie laufend aktualisieren. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben einen Anspruch auf diese Schutzimpfungen.

Wie Impfungen schützen

Damit eine Impfung ihren Schutz entfalten kann, muss sie vor einer möglichen Infektion erfolgen. Für die Immunisierung spritzt der Arzt dem Patienten eine winzige Menge abgeschwächter oder abgetöteter Keime. Der Körper bildet daraufhin Antikörper, ohne selbst zu erkranken – ein simpler, aber effektiver Mechanismus. Einige Impfungen müssen nach der Grundimmunisierung aufgefrischt werden, um den Schutz zu erhalten.

Moderne Impfstoffe sind sicher

Die heutigen Impfstoffe sind gut erforscht und sicher. Vor ihrer Zulassung werden sie sorgfältig getestet. Komplikationen treten sehr selten auf. Mögliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. All diese Reaktionen sind gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass die Impfung wirkt. Nach der Immunisierung meiden Sie am besten größere Anstrengungen wie Sport und gönnen Ihrem Körper Ruhe.

Lebendimpfungen können in seltenen Fällen zu einer leichten "Impfkrankheit" führen – wie bei den sogenannten Impfmasern. Dies ist ein leichter, masernähnlicher Ausschlag, der einige Woche nach der Impfung auftreten kann und nicht ansteckend ist. Schwere Komplikationen wie allergische Reaktionen oder Fieberkrämpfe treten äußerst selten auf. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich vor einer Schwangerschaft wegen möglicher Impfungen beraten lassen. Ebenso Reisende, die eine Auslandsreise planen und Allergiker.

Gesund bleiben – auch am Arbeitsplatz

Darüber hinaus können Sie einiges tun, um sich vor einer Ansteckung mit verschiedenen Erregern wie der Grippe zu schützen. Als wichtigste Hygienemaßnahme gilt das gründliche Händewaschen mit Seife. Türgriffe, Geräte und Gegenstände, die mehrere Personen benutzen, sollten regelmäßig abgewischt werden. In der Grippezeit kann es zudem ratsam sein, auf das Händeschütteln zur Begrüßung zu verzichten. Und nicht zuletzt: Wer krank ist, sollte sich zuhause auskurieren, um Viren und Bakterien nicht zu verbreiten.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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