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31.01.2017

Kinder- und Jugendvorsorgeuntersuchungen verbessert

Wir wollen damit nicht nur die Vorsorgelücke schließen sondern auch die Teilnahmequoten erhöhen. Zur J1 geht nach unseren Datenanalysen bislang nur jeder zweite Jugendliche

Neue Bestandteile der U-Untersuchungen im Kleinkindalter sorgen für mehr Sicherheit.
Die AOK PLUS bezahlt zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen.

Zehn medizinische Check-ups stehen von der Geburt bis zum sechsten Lebensjahr auf dem Programm. Diese werden von den meisten Eltern im Interesse ihrer Kinder sehr gut in Anspruch genommen. Mit der U9 endet jedoch die Regelmäßigkeit der Inanspruchnahme dieser von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Vorsorge.  Zwischen der U9 (im Alter von 60 - 64 Monaten) und der J1 für 12- bis 15-jährige Teenager klafft eine Vorsorgelücke. Viele Entwicklungsstörungen bleiben so möglicherweise unentdeckt.

Um diese Lücke zu schließen, können bei der AOK PLUS versicherte Kinder und Jugendliche mit der U10 (7 bis 8 Jahre), U11 (12 bis 14 Jahre) und J2 (16 bis 17 Jahre) drei zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen. Die Gesundheitskasse übernimmt dafür alle Kosten.

"Wir wollen damit nicht nur die Vorsorgelücke schließen sondern auch die Teilnahmequoten erhöhen. Zur J1 geht nach unseren Datenanalysen bislang nur jeder zweite Jugendliche" sagt Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS.

Neben den Untersuchungen der körperlichen Entwicklung begutachtet der Arzt bei der U10 und U11 auch die psychische Verfassung, das Sozialverhalten, Medienkonsum und Ernährungsverhalten des Patienten. Schwerpunkte der Vorsorgeuntersuchung J2 im Alter von 16 - 17 Jahren sind das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Haltungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen. Darüber hinaus berät der Arzt zu Fragen der Sexualität - auch ohne Anwesenheit der Eltern.

Erinnerungsservice der AOK PLUS
Damit die Eltern keinen dieser wichtigen Termine versäumen, erinnert die AOK PLUS mit jeweils einem Anschreiben an die aktuell fällige Vorsorgeuntersuchung. Bis zur U11 ist mit dem Anschreiben als Anreiz ein Coupon für ein kleines Geschenk verbunden, welches in der Filiale abgeholt werden kann.

Neue Standards und neues Heft
Künftig werden die Früherkennungsuntersuchungen inhaltlich noch erweitert. Neu eingeführt wird ein Screening für die Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose bei Neugeborenen und eine verpflichtende Impfberatung. Außerdem wurden neue Standards für Seh- und Hörtests sowie ein verfeinertes Screening von Sprache und Motorik festgelegt. Neu ist auch das gelbe Untersuchungsheft. Es enthält ab sofort eine Teilnehmerkarte, mit der Eltern gegenüber Behörden, Kindertagesstätten, Schulen und Jugendämtern nachweisen können, dass das Kind an den Untersuchungen teilgenommen hat, ohne vertrauliche Informationen offenlegen zu müssen. 

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