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03.12.2015

Gynäkologie PLUS: Neuer Versorgungsvertrag zwischen Praxisklinik Hoyerswerda und AOK PLUS

Minimal-invasive Operationen nun auch ambulant möglich

Ab sofort können sich AOK-PLUS-versicherte Frauen bei gynäkologischen Problemen bevorzugt in der Praxisklinik Hoyerswerda ambulant minimal-invasiv operieren lassen. Das regelt der Versorgungsvertrag Gynäkologie PLUS, der zwischen der AOK PLUS und der Praxisklinik abgeschlossen wurde.

In der Praxisklinik, die zum Medizinischen Versorgungszentrum für Operative Gynäkologie gehört, sind  als Operateure die Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Gerold Kreuz und Dr. med. Sören Funck tätig und als Narkoseärzte die Fachärzte für Anästhesiologie Matthias Jochmann und Atanas Haltchev.

Die Praxisklinik gehört zu den wenigen Leistungserbringern in Deutschland, die sich auf minimal-invasive Operationsmethoden in diesem Fachgebiet spezialisiert haben. Dabei kommen innovative organerhaltende Operationsmethoden zum Einsatz, zum Beispiel die Verödung der Gebärmutterschleimhaut mittels des sogenannten „Goldnetzes“ bei therapieresistenten Blutungsstörungen. „Das ist für die Frauen die eindeutig bessere Alternative zu einer Totaloperation“, sagt Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS. 

Auch Polypen der Gebärmutter und Myome werden in der Praxisklinik ambulant behandelt. Dr. Kreuz: „Durch die schonenden Eingriffe können  insbesondere auch Patientinnen mit Kinderwunsch operiert werden.“

Die Krankenhäuser der Region sind in die Kooperation eingebunden. So profitieren sowohl die Patientinnen als auch die stationären Leistungserbringer von der zukunfts-gerichteten Kooperation. „Fälle anderer Krankheitsbilder oder auch Patientinnen mit bestimmten Nebenerkrankungen werden  von der Praxisklinik an die Krankenhäuser vermittelt“, erklärt  Jochmann.

Eine Kooperation im Sinne der Patienten. Denn die Genesung in vertrauter Umgebung und in der Familie gelingt meist schneller und belastet die Patientinnen weniger als ein Krankenhausaufenthalt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Patientinnen den operierenden Arzt kennen, von ihm beraten werden und mit ihm den genauen Behandlungsablauf absprechen. Das baut Vertrauen auf.

„Die Operationen erfolgen  in sehr hoher Qualität und nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft“, versichert Dr. Funck, Operateur und stellvertretender Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte. Zugleich verringert sich durch den stark verkürzten Klinikaufenthalt die Gefahr, sich mit Krankenhauskeimen zu infizieren. Eine schnellere Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag ist möglich.

Bis Ende November haben bereits 41 Frauen dieses neue Versorgungsangebot genutzt.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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