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14.02.2013

Gem. Presseinfo: Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

AOK PLUS und Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. stellen gemeinsames Selbsthilfeprojekt vor, bei dem ehemals Suchtkranke zum Ausstieg aus der Sucht motivieren

AOK PLUS und 
Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien:

„Thüringer Suchtselbsthilfe zeigt Gesicht“
AOK PLUS und Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. stellen gemeinsames Selbsthilfeprojekt vor, bei dem ehemals Suchtkranke zum Ausstieg aus der Sucht motivieren

Vom 10. bis 16. Februar 2013 ist die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Auch in Thüringen leben schätzungsweise 48.000 Kinder in einer Familie mit einem Suchtkranken. Um Betroffene zum Ausstieg aus der Sucht zu motivieren, stellen die Landesstelle für Suchtfragen e.V. (TLS) und die AOK PLUS ein neues gemeinsames Selbsthilfeprojekt vor, das Betroffenen Mut zum Ausstieg machen soll. Das Projekt „Thüringer Suchtselbsthilfe zeigt Gesicht“ besteht aus einem Wandkalender und Postkarten, in den 13 Portätmotiven stellen sich Mitglieder verschiedener Thüringer Suchtselbsthilfegruppen vor, berichten von ihrer persönlichen Suchtgeschichte und ihrem Erfolg im Umgang mit der Abhängigkeitserkrankung.

„In der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. haben sich Organisationen für eine Verbesserung der Suchthilfeangebote in Thüringen zusammengeschlossen. Jährlich werden in Thüringen 14.000 Menschen im Suchthilfesystem betreut. Die Suchtselbsthilfe ist integraler Bestandteil dieses Hilfesystems. Für die Betroffenen ist der gemeinsame Austausch über Erfahrungen und Handlungsstrategien im Umgang mit der Abhängigkeitserkrankung immens wichtig, Selbsthilfegruppen bieten diesen Austausch und Unterstützung für Abhängigkeitskranke und Angehörige. Der Weg in die Selbsthilfe ist oft von Ängsten und Unsicherheiten geprägt. Hier wollen wir mit unserer Kampagne aufklären. Die Beteiligten wollen zeigen, dass sie es mit Hilfe ihrer Gruppe geschafft haben und dass Selbsthilfe ein Angebot auf Augenhöhe ist“, erklärt Koordinatorin Claudia Plöttner von der TLS

Die AOK PLUS förderte das Projekt bisher mit 10.000 Euro und wird es weiterhin unterstützen. Der Wandkalender im A3-Format sowie die Postkarten sind mit einer Auflage von 1.000 bzw. 2.000 Stück erschienen und sollen von Suchtselbsthilfegruppen in ihre Selbsthilfearbeit eingebunden werden. Dazu sind beide Materialien ab sofort bei der TLS abrufbar. Insgesamt gibt es über 160 Suchtselbsthilfegruppen in Thüringen; deren Arbeit wird durch die TLS koordiniert und begleitet.

AOK PLUS fördert erstmals auch länderübergreifende Suchtselbsthilfe
Im Jahr 2013 unterstützt die AOK PLUS die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. sowie die Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e.V. mit 46.700 Euro. Damit betritt die Kasse als erste bundesweit Neuland bei der länderübergreifenden Förderung der Selbsthilfe in Deutschland. Grundlage ist eine gemeinsame Rahmenvereinbarung zwischen der Kasse und den beiden Landesstellen, die die Suchtselbsthilfearbeit in den Ländern koordinieren. Etwa die Hälfte der Fördersumme – 19.900 Euro – wird in länderübergreifende Projekte fließen, beispielsweise in die Durchführung von Wochenendseminaren für suchtbelastete Familien. Der verbliebene Betrag kommt je hälftig der landeseigenen Suchtselbsthilfearbeit zugute.

AOK-Regionalgeschäftsführer Thomas Fabisch zum Selbsthilfe-Engagement der Kasse: „Als größte Krankenkasse in Thüringen und Sachsen übernehmen wir seit Jahren eine Vorreiterrolle auch bei der Selbsthilfeförderung. Hilfe zur Selbsthilfe ist für uns ein wichtiger Teil von Prävention und Vorsorge. Hinter dieser länderübergreifenden Rahmenvereinbarung steckt eine ganz neue Art der Förderung. Dadurch haben sowohl beide Landesstellen Planungssicherheit, gemeinsame Abstimmungen können frühzeitig getroffen werden, Fördermittel fließen koordiniert und alle Abstimmungen erfolgen länderübergreifend in einer Ganzjahresplanung.“ Insgesamt fördert die Kasse die Selbsthilfe in Sachsen und Thüringen im Jahr 2013 mit über 1,6 Millionen Euro.


Für Redakteure: Download druckfähiger Bilder aus der Kampagne „Thüringer Suchtselbsthilfe zeigt Gesicht“ unter  https://www.dropbox.com/sh/kng26t9ubw74p5i/KvUhrpUiwK möglich.  


Ansprechpartner für die Redaktion:
AOK PLUS:
Claudia Hoppe,
Tel: 0361/ 6574 80023, Mail: presse.thr@plus.aok.de
TLS e.V.: Claudia Plöttner,
Tel.: 0361/ 7464 585, Mail: info@tls-suchtfragen.de

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
Pressesprecherin

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    Sternplatz 7
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