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15.01.2013

Für mehr Lebensqualität - AOK PLUS bietet ab sofort Sporttherapie während der Dialyse

Seit Jahresbeginn 2013 bietet die AOK PLUS ihren dialysepflichtigen Versicherten eine neue Leistung an. Diese Patienten können jetzt während der Dialysebehandlung an einer strukturierten medizinischen Sporttherapie teilnehmen. In maximal drei Übungseinheiten pro Woche trainieren sie u. a. am Bettergometer und unter Anleitung und Überwachung speziell ausgebildeter Sporttherapeuten und Ärzte.

Ein erster Vertrag, der diese neue Leistung beinhaltet, wurde zwischen der AOK PLUS und dem KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. für das KfH-Nierenzentrum in Bischofswerda unterzeichnet. Dort wird die auf wissenschaftlichen Daten basierende spezifische Form der Sporttherapie während der Dialyse zum therapeutischen Nutzen für die Patienten durchgeführt.

„Diese Sporttherapie verbessert nachweislich relevante Gesundheitsparameter und steigert die Lebensqualität der betroffenen Versicherten“, sagte Rolf Steinbronn, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS, bei der Vertragsunterzeichnung.

Ergänzend hierzu betonte Prof. Dr. med. Claudia Barth, Vorstandsmitglied des KfH, dass mit diesem Angebot des KfH-Nierenzentrums Bischofswerda die mehrstündigen Dialysezeiten von den Patienten zusätzlich therapeutisch genutzt werden können. "Ebenso kann dadurch die Mobilität, insbesondere der älteren Patienten, erhalten oder sogar verbessert werden."

Dialyseeinrichtungen, die diese Sporttherapie künftig ebenfalls anbieten möchten, müssen hohe Qualitätsstandards erfüllen. „Wir rechnen damit, dass in den ersten drei Jahren ca. 20 Standorte dieses Angebot nutzen werden“, sagte Steinbronn. Das jährliche Finanzvolumen hierfür beträgt ca. 1,5 Mio. Euro. Aufgrund der vorgelegten Daten sei zu vermuten, dass mit dieser Sporttherapie während der Dialyse mittel- und langfristig auch Kosten reduziert werden könnten. „Eine seriöse Aussage zur konkreten Höhe ist aber derzeit noch nicht möglich. Wir planen, diese Effekte nach ca. einem Jahr Praxiserfahrung zu ermitteln“, so der AOK-Chef.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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