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22.09.2015

Gemeinsam stark für gesunde Stadtteile

Vom wissenschaftlichen Modellprojekt zum fest verankerten Baustein in der Stadtverwaltung: Die Koordinierungsstelle Gesundheit, bislang als Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) angesiedelt, wurde nun in das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig integriert.

„Mit der ‚Koordinierungsstelle kommunale Gesundheit‘ wollen wir die Gesundheitschancen aller Bürgerinnen und Bürger Leipzigs, unab-hängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Einkommen nachhaltig verbessern und Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe in der Kommune verankern“, erklärt Dr. Regine Krause-Döring, Leiterin des Gesundheitsamts der Stadt Leipzig, das Anliegen des Projekts.

Als Aufgaben hat sich die Koordinierungsstelle gesetzt Vereine, Kindertagesstätten, Seniorenbüros und andere Akteure zu beraten und mit ihnen gemeinsam auf ein breites Gesundheitsangebot in den Stadtteilen hinzuarbeiten. Daneben sollen die ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik, Krankenkassen und Gesundheitsakteuren gestärkt werden und Förderstrukturen für stadtteilbezogene Gesundheitsinitiativen geschaffen werden.

Um gesundheitsförderliche Aktionen und (Mikro-)Projekte in den Leipziger Stadtteilen finanziell zu unterstützen, wurde der Verfügungsfonds Gesundheit eingerichtet. In den Fonds zahlen verschiedene Krankenkassen – derzeit die AOK PLUS und die IKK classic – ein. „Dass verschiedene Krankenkassen auf kommunaler Ebene zusammenarbeiten und sich auf ein gemeinsames unbürokratisches Procedere einigen, ist deutschlandweit derzeit noch kein Standard. Genau eine solche Zusammenarbeit ist im kommunalen Kontext sehr zielführend und ausdrücklich Intention des neuen Präventionsgesetzes“, sagt Michael Hoffmann, Fachbereichsleiter Gesundheitsförderung der AOK PLUS.

Der Übergabe der Koordinierungsstelle geht ein langjähriges Engagement der HTWK-Forschungsgruppe „Soziales und Gesundheit“ im Bereich kommunale Gesundheitsförderung voraus. Bereits 2009 hatte die Arbeitsgruppe modellhaft einen Gesundheitsladen im Leipziger Osten eröffnet. In Fortführung der Erfahrungen aus dem Leipziger Osten wurde das Modellprojekt „Koordinierungsstelle Gesundheit“ gestartet.

Hier wurde nun mit Unterstützung der Stadt Leipzig und der AOK PLUS erprobt, wie gesundheitsförderliche Unterstützungsstrukturen sowohl auf Ebene der Stadtverwaltung als auch auf Ebene von Leipziger Stadtteilen nachhaltig etabliert werden können.

Foto: Am 22. September 2015 unterzeichneten Iris Munske (IKK classic, 2. v.l.), Dr. Regine Krause-Döring (Stadt Leipzig, 3.v.l.), Prof. Dr. Astrid Sonntag (HTWK Leipzig, 3.v.r) und Michael Hoffmann (AOK PLUS, 2.v.r.) den Kooperationsvertrag über die Koordinierungsstelle Gesundheit. Quelle: Rebecca Schweier/HTWK Leipzig

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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