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13.10.2014

AOK PLUS startet neues Projekt zur Sturzprävention in sächsischen Pflegeheimen

Jeder Pflegeheimbewohner in Sachsen stürzt statistisch gesehen mindestens einmal im Jahr. Für alte Menschen sind die Folgen von Stürzen oft schwerwiegend und führen nicht selten zu einer dauerhaften Einschränkung der Lebensqualität. Hinzu kommt, dass durch Stürze und deren Folgen enorme Behandlungskosten verursacht werden – allein für die Behandlung eines Oberschenkelhalsbruches entstehen Krankenhauskosten von 7.000 bis 11.000 Euro.

Zur Reduzierung dieser Stürze und deren Folgen startete die AOK PLUS deshalb jetzt in Sachsen ein neues Projekt zur Sturzprävention in Pflegeheimen. Dazu hat die Gesundheitskasse mit 30 Pflegeheimen eine Vereinbarung über jeweils drei Jahre abgeschlossen.

Durch Kraft- und Balancetraining Stürze reduzieren
„Unser Ziel ist es, Stürze und Sturzfolgen in den beteiligten Einrichtungen zu reduzieren. Dabei geht es in erster Linie um mehr Gesundheit und Lebensqualität für die Heimbewohner. Zugleich möchten wir damit aber auch ärztliche Behandlungskosten einsparen“,  sagt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS.

Die teilnehmenden Pflegeheime bieten ihren Bewohnern zweimal pro Woche für jeweils eine Stunde ein gezieltes Kraft- und Balancetraining an. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt in Absprache mit dem Pflegepersonal. Die AOK PLUS und die Heime  rechnen mit einer großen Resonanz auf dieses Angebot. Auch Rollstuhlfahrer, die selbstständig stehen können, sowie Bewohner mit einer leichten Demenz können teilnehmen. „Wir gehen davon aus, dass durch dieses Training die pflegebedürftigen Senioren einfach fitter werden – sowohl körperlich als auch geistig", so Strobel.  

Für das Training wurden Ergotherapeuten speziell geschult und ausgebildet. Die Kosten dafür übernahm die AOK PLUS. Für das Kraft- und Balancetraining übernimmt sie zudem die Kosten von bis zu 1.000 Euro pro Heim für die Anschaffung von Hanteln und Fußgewichtsmanschetten. 

Weiterhin wurde vereinbart, dass die Heime im Projektzeitraum jeden Sturz in einem von der AOK PLUS bereitgestellten Computerprogramm datenschutzgerecht dokumentieren. Das liefert nicht nur wichtige Erkenntnisse, sondern sorgt auch dafür, dass sich das Pflegepersonal nach jedem Sturz mit der konkreten Ursache auseinandersetzt und selbstständig geeignete Gegenmaßnahmen einleitet. Die Auswertung der Sturzbögen erfolgt jährlich.

Neben Sturzprävention weitere Angebote für gute Pflege
„Die  AOK PLUS ist seit Jahren Vorreiter, wenn es um die Verbesserung der Qualität in der Pflege geht“, betont die Pressesprecherin. Das Projekt Sturzprävention sei nur ein Baustein, wenn auch ein sehr wichtiger.

So unterstützen die Gesundheitsexperten der AOK PLUS auch das Personal der  Pflegeheime mit Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Pflegenavigator der AOK PLUS können sich Interessierte über die Qualität der Pflegeheime informieren.

„Und für alle Fragen rund um die Pflege haben wir ein flächendeckendes Netz von Pflegeberatern aufgebaut“, nennt Strobel ein weiteres Beispiel für das Engagement der Gesundheitskasse für eine hohe Pflegequalität. Diese zu Case Managern ausgebildeten Fachkräfte beraten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auch direkt zu Hause. Sie zeigen ihnen konkrete Hilfsmöglichkeiten und helfen u.a. beim Ausfüllen von Anträgen.

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
Pressesprecherin

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    Sternplatz 7
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