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25.09.2014

AOK PLUS-Mitarbeiter spenden für FrühchenProjekt an der Uniklinik Dresden

11.000 Euro für FrühchenProjekt an der Uniklinik Dresden

„Wetten dass wir es schaffen, bei unserer Betriebs- und Personalversammlung mindestens 5.000 Euro zu sammeln, um damit das Frühgeborenenprojekt „Fami-liennetz“ der Uniklinik Dresden zu unterstützen,“ - das war die Herausforderung des Vorstands der AOK PLUS, Rainer Striebel gestern in Leipzig an die Belegschaft der sächsisch-thüringischen Gesundheitskasse.

Und die Mitarbeiter aus beiden Ländern nahmen die Herausforderung an: 11.000,51 Euro waren am Ende der Veranstaltung im Spendentopf. „Ich bin beeindruckt,“ sagte Dr. Jörg Reichert, der als Vertreter der Neugeborenenstation der Dresdner Uniklinik und Leiter des „FamilienNetz“ die Spende entgegennahm. „Die AOK PLUS zeigt sich nicht nur als zuverlässiger Vertragspartner, der unser Projekt von Anfang an unterstützt hat, sondern auch als persönlich solidarisch mit Menschen in schwieriger Situation.“

Mit der Spende will das Projekt eine Tagebuch-App finanzieren, mittels der die jungen Eltern Aufzeichnungen zur Entwicklung ihres Kindes machen und auch nach dem Verlassen der Klinik mit den Spezialisten dort in Kontakt bleiben und sich Rat und Hilfe holen können.

Enge Bindungen ermöglichen

Etwa zehn Prozent aller Neugeborenen in Deutschland kommen bis zu vier Monate zu früh auf die Welt und gelten als „Frühgeborene“. 600 Gramm Geburtsgewicht kann so ein Winzling auf die Waage bringen - da muss er nach seinem Frühstart bis zu 16 Wochen im Inkubator bleiben: künstlich mit Sauerstoff versorgt manche, künstlich ernährt und zeitweise unter UV-Licht-Bestrahlung.

Langjährige Forschungen haben gezeigt, dass bei Frühgeborenen noch nach Jahren Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten zu verzeichnen waren, die Kinderpsychologen auf erschwerte Eltern-Kind-Beziehungen in der allerersten Lebensphase zurückführten. Deshalb lag für Experten der Uniklinik Dresden der Gedanke nah, Bedingungen zu schaffen, die den Müttern und Vätern von Anfang an ermöglichen, eine enge Bindung zu ihrem Frühchen aufzubauen.

Sie sollten auf der Station sein, neben dem „Bettchen“/Inkubator ihres Kindes, durch Öffnungen in diesem Glaskasten sein Gesicht, seinen Bauch, sein Händchen streicheln, mit ihm reden, es überwachen. Die jungen Eltern sollten dabei Hilfe, Anleitung und Zuspruch bekommen von Ärzten, Hebammen, Schwestern, Psychologen und Sozialarbeitern.

Hilfe für rund 400 Kinder pro Jahr

Mit Hilfe einer Anschubfinanzierung der Aktion „Ein Herz für Kinder“ und Modell-projektmitteln der AOK PLUS konnte das Vorhaben vor fünf Jahren starten. Seitdem haben pro Jahr rund 400 Kinder mit ihren Eltern davon profitiert. Mütter und Väter befreien sich aus ihrem Schock, lernen Geduld, praktische Handgriffe, Kinderlieder und Liebesbeweise.

Perfektioniert wird die Betreuung inzwischen durch traditionelle und moderne Medien. Die Eltern führen ein Elterntagebuch, in dem sie die Fortschritte ihrer Kleinen und die eigenen Beobachtungen und Gefühle festhalten. Und sie können über eine kleine Kamera zu Hause am Computer ihr Baby im Inkubator fernüberwachen.

Bildunterschrift von links nach rechts:
Marion Sommerfeld - Pflegerische Leitung FamilienNetz
Dr. Jörg Reichert - Leiter FamilienNetz
Dr. Stefan Knupfer - stv. Vorsitzender der AOK PLUS
Rainer Striebel - Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS
Petra Path - Vorsitzende des Gesamtpersonalrates der AOK PLUS

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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