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11.05.2017

"Alkohol? Weniger ist besser" - Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Mai

Auch AOK PLUS sagt dem Alkohol den Kampf an

"Alkohol? Weniger ist besser" - so lautet das Motto der diesjährigen "Aktionswoche Alkohol", die von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) organisiert wird. Die Präventionskampagne findet bereits zum sechsten Mal statt und macht bundesweit auf die mit dem Alkohol verbundenen persönlichen und gesellschaftlichen Probleme aufmerksam.

Auch die AOK PLUS engagiert sich gegen den Alkoholmissbrauch. "Aus Kostengründen und sozialer Verantwortung", sagt Pressesprecherin Hannelore Strobel.
Im vergangenen Jahr haben sich über 3.800  Versicherte der AOK PLUS zu Entgiftung und Entzug in stationäre Behandlung begeben. Fast 5,5 Millionen Euro  gab die Kasse dafür aus. Hinzu kommen weitere Millionen für die Behandlung alkoholbedingter Erkrankungen. Außerdem fördert die AOK PLUS mit fast 100.000 Euro kassenindividuell 104 Projekte von Selbsthilfegruppen und -verbänden im Bereich Sucht. Rund 90 Prozent davon kümmern sich um Alkoholabhängige.  2017 plant die AOK PLUS in Sachsen ein Projekt zur Verbindung  von beruflicher Suchthilfe und Suchtselbsthilfe, in Thüringen das Projekt "Jüngere Suchtkranke für die Suchtselbsthilfe gewinnen".

"Die Sucht bringt so viel Leid für die Betroffenen selbst, aber auch für die Familien", so Strobel. "Wir unterstützen deshalb spezielle Präventionsprogramme, die bereits bei den Jüngsten in den Kitas ansetzen. Wir wollen die Kinder selbstbewusst und fit machen.  Auch wenn es im Leben mal Probleme gibt, sollen sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, diese mit Drogen zu lösen."

Gemeinsam mit anderen Krankenkassen  und dem sächsischen Sozialministerium unterstützt die AOK PLUS außerdem in Dresden und Leipzig  das Suchtpräventionsprojekt "Hart am Limit - HaLT", das gegen das Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen vorgeht.

Trotz aller Aufklärung über die gesundheitlichen Gefahren des Zellgiftes gehört Alkohol in Deutschland zum Alltag. Die Droge ist im Unterschied zu illegalen Rauschmitteln gesellschaftlich akzeptiert. Fast jeder 18- bis 64-Jährige trinkt zumindest  gelegentlich Alkohol. Nur 3,6 Prozent der Bevölkerung sind lebenslang abstinent. "Der Übergang vom Genuss zur Sucht erfolgt schleichend und schneller als man denkt", sagt Strobel. "Nicht selten bemerken Freunde oder Kollegen das Alkoholproblem eher als der Betroffene selbst."

 

 

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
Pressesprecherin

  • Telefon: 0800 10590-11144
  • Telefax: 0800 1059002-104
  • Anschrift
    Sternplatz 7
    01067 Dresden
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