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25.07.2016

70.400 Euro für die Rheumaliga

AOK PLUS fördert länderübergreifende Selbsthilfe 

Der Landesverband der Rheumaliga in Thüringen erhielt heute in Auerstedt von der AOK PLUS einen symbolischen Scheck in Höhe von 70.400 Euro. Das ist die größte Einzelsumme, welche die Gesundheitskasse in diesem Jahr für die Selbsthilfeförderung in Thüringen zur Verfügung stellt.
Die bereits 2013 geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen der Kasse und dem Landesverband der Rheumaliga führte zur besseren Nutzung von Synergieeffekten und dem effektiveren Einsatz der Fördermittel. Insgesamt sind im Jahr 2016 sieben Projekte geplant, davon vier in Thüringen und drei länderübergreifende Projekte gemeinsam mit der Rheumaliga in Sachsen.

"Selbsthilfeförderung ist uns sehr wichtig", betont Thomas Fabisch, Regionalgeschäftsführer der AOK PLUS bei der Scheckübergabe in Bad Sulza. "Damit erreichen wir, dass Menschen sich vernetzen können und dass Aufklärung stattfindet. Die länderübergreifende Selbsthilfearbeit hat sich bewährt und trägt bereits erste Früchte, indem Synergien genutzt werden konnten und alle davon profitieren."

Diese länderübergreifenden Synergieeffekte lobt auch Haiko Jakob, Geschäftsführer der Rheumaliga Thüringen: "Wir sind sehr dankbar für die seit unserem Bestehen erfolgte Unterstützung durch die AOK PLUS. Die jetzige Größe und Vielfältigkeit der Selbsthilfearbeit ist einmalig. Damit können wir Projekte weiterführen, also Kontinuität erreichen bzw. neue Themen angehen. Die Rheuma-Liga Thüringen lebt ein Prinzip, das da lautet: 'Von Betroffenen für Betroffene'. Wenn wir 25 an Rheuma Erkrankte in einer dreijährigen Ausbildung zu ehrenamtlichen Beratern schulen, geht das nur mit finanziellen Zuschüssen - und das seit 2013 länderübergreifend."

Das wichtigste länderübergreifende Projekt des Jahres, welches mit 17.800 Euro gefördert wird, ist der InfoTouchPoint. "Den frei zugänglichen, leicht bedienbaren Bildschirm, der über Themen des rheumatischen Formenkreises und die Selbsthilfemöglichkeiten auf moderne und anschauliche Weise informiert, können Interessierte selbstständig oder mit Unterstützung ehrenamtlicher Berater oder Mitarbeitern der Rheumaliga nutzen", erläutert Jakob.
Der InfoTouchPoint ist Teil des modernen Crossmedia-Konzeptes des Landesverbandes. Der Newsletterservice und Social-Network-Profile der Rheumaliga können ebenfalls darüber angesteuert werden. Der sich in Planung befindliche VideoChannel soll zukünftig ebenfalls an dieser Stelle integriert werden. Genutzt wird der InfoTouchPoint im Rheuma-Liga Infomobil, um witterungsunabhängig und mobil beraten zu können. Außerhalb des Fahrzeuges ist das transportable Medium beispielsweise an Infoständen, Selbsthilfetagen, zu Messen, in Arzt- und Therapiepraxen, Kliniken usw. einsetzbar.

Weitere länderübergreifende Projekte sind die Rheuma-App, der VideoChannel und das jährliche Sommercamp des Elternkreises.

Zahlen, Daten, Fakten zur Selbsthilfe: 
Im Jahr 2015 hat die AOK PLUS im Rahmen der kassenindividuellen Förderung insgesamt 643 Projekte von Selbsthilfekontaktstellen, Landesorganisationen der Selbsthilfe sowie Selbsthilfegruppen unterstützt und dafür über 830.000  Euro zur Verfügung gestellt. In Sachsen waren es rund 435.000 Euro, in Thüringen rund 317.000 Euro. Hinzu kamen rund  85.000 Euro für bundesweite Projekte des AOK-Bundesverbandes. Neben der individuellen Förderung von Selbsthilfeprojekten  hat die AOK PLUS die Selbsthilfe 2015 auch wieder kassenartenübergreifend unterstützt. Insgesamt gab sie 2015 für die Gesundheitsbezogene Selbsthilfeförderung ca. 1,8 Mio. Euro aus.

Wofür die Mittel konkret verwendet wurden, steht im Transparenzbericht, der alljährlich veröffentlicht wird. Er ist im Internet unter  www.aokplus-online.de (Stichwort: Zahlen Selbsthilfe) abrufbar. Dort können auch die Anträge für Fördermittel 2016 heruntergeladen werden. Die Anträge für Förderung kassenindividueller Selbsthilfeprojekte können wieder ganzjährig gestellt werden. Verwendet wurden die Fördermittel hauptsächlich für Weiterbildungen (50 Prozent), Öffentlichkeitsarbeit (25 Prozent) und den Erfahrungsaustausch (14 Prozent).

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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