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verschiedene Tabletten werden gezeigt

Bundesweit ein Novum: Modellprojekt für sichere Arzneimitteltherapie

Arzneimittel gehören, richtig angewendet, zu den wirksamsten Instrumenten medizinischer Hilfe. Wegen der höheren Lebenserwartung steigt die Behandlungsdauer chronischer Erkrankungen und die Zahl multimorbider Patienten. Arzneimittel werden damit häufig zu jahrelangen Begleitern von Patienten.

Doch nur jeder zweite Patient nimmt seine Medikamente während einer Langzeittherapie so ein, wie es der Arzt verordnet. Werden es fünf, sechs oder noch mehr Arzneimittel, verlieren die Patienten schnell den Überblick. Nicht selten entstehen durch eine falsche Dosierung, das Vergessen oder Verwechseln von Arzneimitteln oder durch eine unabgestimmte Selbstmedikation gefährliche Risiken von Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten. Die Folgen sind zusätzliche Beschwerden oder Komplikationen.

alte Frau liest PackungsbeilageDie Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen „ARMIN“ richtet sich an die über 300.000 Versicherten der AOK PLUS, die gleichzeitig dauerhaft mehr als vier Arzneimittel einnehmen. Sie sind meist bei mehreren Ärzten in Behandlung, etwa die Hälfte liegt mindestens einmal pro Jahr im Krankenhaus. ARMIN soll Therapiesicherheit und Therapietreue verbessern sowie Arzneimittel- und Krankenhausausgaben senken. Außerdem soll mit dem Modellvorhaben die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöht werden. Das Projekt läuft bis Ende 2018 und wird extern wissenschaftlich ausgewertet.

Recherchieren Sie in unserer virtuellen Pressemappe. Dort haben wir für Sie weitere Texte, Grafiken und Fotos zum Thema zusammengetragen:

Vorteile für den Patienten

ARMIN – Vorteile für den Patienten

Arzneimittel sicher anwenden


Verstärkte Zusammenarbeit
Arzt und Apotheker prüfen gemeinsam die verordneten und rezeptfreien Medikamente auf Wechselwirkungen sowie weitere mögliche Unverträglichkeiten und erstellen einen individuellen Medikationsplan. Dieser ist ein aktueller Überblick über die Einnahme aller Medikamente.
Außerdem ist auch festgehalten, wann und warum welches Medikament einzunehmen ist. Das erleichtert Patienten die richtige Arzneimitteleinnahme und vermindert das Risiko von Einnahmefehlern.


Arzneimitteltherapiesicherheit verbessern
Alle drei Module des Projekts sind darauf ausgerichtet, die Arzneimitteltherapie zu optimieren und Risiken bei der Arzneimitteleinnahme zu senken. Auch Krankenhauseinweisungen lassen sich durch die Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit vermeiden.
Sollte dennoch ein Krankenhausaufenthalt notwendig werden, sind die Klinikärzte mit dem aktuellen Medikationsplan umfassend über die Arzneimitteltherapie des Patienten informiert.


Kosten senken
Durch die Optimierung von Arzneimitteltherapien können u. a. Folgekosten aufgrund unerwünschter Arzneimittelwirkungen reduziert werden. Hierdurch spart die AOK PLUS Kosten.
Diese Einsparungen können wieder in die medizinische Versorgung der Versicherten investiert werden. So profitiert jeder Versicherte der AOK PLUS direkt vom Modellprojekt.

Die Teilnahme ist für die Versicherten der AOK PLUS freiwillig.

 

 

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Hannelore Strobel

Hannelore Strobel
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