Wenn´s mal wieder heiß wird

Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt, wird die Hitze für viele Beschäftigte zur Belastung. Was Unternehmen und Mitarbeiter machen können, um die Arbeit erträglich zu gestalten, erklären wir im aktuellen Aktive-Pause-Ratgeber.


Temperaturen um die 30 Grad lassen den menschlichen Körper ordentlich arbeiten: Damit die Körpertemperatur nicht über 37 Grad ansteigt, kurbelt der Organismus seine Kühlung an. Schweiß wird produziert, Blutgefäße weiten sich, dadurch sinkt der Blutdruck.

Viele Beschäftigte kommen hier an ihre Grenzen. Sie können sich nicht mehr konzentrieren und sind weniger leistungsfähig. Und nicht nur das: bei einer andauernden Hitzewelle steigt auch das Risiko für ernsthafte Gesundheitsprobleme. Arbeitgeber können zwar nichts an der Außentemperatur ändern, aber die Temperatur in den Arbeitsräumen können sie sehr wohl beeinflussen und ihren Mitarbeitern helfen, mit der Hitze besser umzugehen.

Einige Tipps für verschiedene Branchen:

 

Kühle Köpfe im Büro

Das Büro scheint auf den ersten Blick der unbedenklichste Ort bei Hitze zu sein. Schließlich sind die Beschäftigten keiner körperlichen Anstrengung ausgesetzt. Doch wenn die Sonne auf die Tastatur knallt und man vor lauter Hitze am Bürostuhl klebt, können auch hier hohe Temperaturen zur Belastung werden.

Steigt die Temperatur auf über 26 Grad, müssen Arbeitgeber entsprechend mit Jalousien, Markisen oder einer speziellen Verglasung vor der Sonne schützen und etwa durch Klimaanlagen die Temperatur herunterregeln. Hitzefrei gibt es für Arbeitnehmer nicht, auch wenn draußen die Temperaturen über dieser Marke stehen.

An heißen Sommertagen ist es spätestens ab 10 Uhr mit der kühlen Morgenluft vorbei. Gelüftet werden muss das Büro also vorher und auch der Sonnenschutz sollte bereits in den frühen Morgenstunden herunter. Danach hält man die Fenster geschlossen.

Wo es geht, ermöglichen flexible Arbeitszeiten oder Gleitzeitregelungen, der größten Hitze aus dem Weg zu gehen. Mehrstündige Mittagspausen, früher Arbeitsbeginn und später Feierabend gehören in den warmen Ländern Südeuropas im Sommer zum normalen und regelmäßigen Arbeitsalltag.

Auch die Kleiderordnung zu lockern kann schon viel bewirken. Wechselkleidung für offizielle Termine macht es möglich. Sie hängt im Büro und der Mitarbeiter schlüpft für ein Kundengespräch in den Zwirn und danach wieder in die luftigere Hose und ein kurzes Hemd.

 

Sonnenschutz für Arbeiten im Freien

Neben der Hitze sind Gärtner, Fensterputzer, Postboten und Bauarbeiter zudem noch der brennenden Sonne und schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Um die Beschäftigten zu schützen, können Führungskräfte beispielsweise ein Sonnensegel über die Arbeitsplätze im Freien spannen oder einen Pavillon aufbauen. Wenn das nicht möglich ist, sollten Vorgesetzte die Arbeit so organisieren, dass Beschäftigte während der intensivsten Sonneneinstrahlung in der Zeit von etwa 10 bis 15 Uhr im Schatten arbeiten und leichtere Aufgaben erledigen können.

Aber auch entsprechende Arbeitskleidung schützt. Lange Hosen und langärmelige Shirts aus Polyester oder Nylon können offene Hautstellen verdecken. Eine Kopfbedeckung – am besten mit Nackenschutz ist ebenfalls sinnvoll. Um die von Kleidung nicht bedeckten Körperregionen vor der UV-Strahlung zu schützen, sind UV-Schutzcremes erforderlich.

 

Richtig abkühlen bei Arbeiten in Produktionshallen

In Chemiehallen, an Hochöfen oder am Fließband sind etwa Sicherheitsschuhe, Schutzanzüge oder Helme verpflichtend. Doch dieser Schutz führt auch dazu, dass sich die Hitze darunter anstaut. Besonders wichtig in diesen Branchen sind ausreichend Pausen, für die Arbeitgeber kühlere Räume zur Verfügung stellen sollten. Führungskräfte können ihren Beschäftigten aber auch beispielsweise Kühlwesten oder kühlende Arm- und Beinmanschetten bereitstellen, die sie unter der Arbeitskleidung tragen können.

 

Wichtig in allen Branchen

Um den hohen Flüssigkeitsverlust an heißen Tagen auszugleichen, ist es wichtig, dass Beschäftigte viel trinken, ca. zwei bis drei Liter. Da der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Salze verliert, eignet sich vor allem Mineralwasser mit einem hohen Mineralstoffanteil. Aber auch Saftschorlen gleichen den Nährstoffhaushalt gut aus. Zudem können Früchte- und Kräutertees den Durst löschen. Auch mit Eis oder Obst tut man sich etwas Gutes.

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