Ticken Sie noch ganz richtig?
So gewinnen Sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

Wie oft hören Sie sich selbst die folgenden Sätze sagen? „Dafür habe ich keine Zeit.“ „Das schaffe ich heute nicht mehr.“ „Ich hab einfach zu viel zu tun.“ In unserer Gesellschaft scheint es aktuell im Trend zu liegen, gestresst zu sein. Wer viel zu tun hat, wirkt unheimlich wichtig und wird gebraucht. Deshalb wollen wir alle im Büro immer besonders „busy“ wirken. Die Kollegen sollen ja nicht denken, man hätte nichts zu tun. Geben Sie's zu!

 

„Du gönnst dir einen Wellnesstag?!“ „Na, du kannst es dir ja leisten!“. Beinahe könnte man ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man sich Zeit für sich selbst nimmt. Das kann doch nicht sein. Schließlich kauft man Zeit nicht in unterschiedlichen Abfüllungen im Supermarkt. Sie bemisst nicht den Wert eines Menschen. Schon gar nicht, wenn es auch noch gut sein soll, „knapp bei Zeit“ zu sein.

Im Grunde ist das nämlich Unsinn. Denn niemand leidet wirklich an Zeitmangel. Wir alle haben genau gleich viel Zeit. Jeden Tag: 24 Stunden, 1.440 Minuten, 86.400 Sekunden. Daran ist nicht zu rütteln. Die Frage ist nur: Was machen wir damit? Wem schenken wir diese Zeit? Es liegt ganz bei Ihnen.

 

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Lucius Seneca

 

Wann haben Sie zuletzt „NEIN gesagt? 

Schlussendlich geht es darum, Prioritäten zu setzen. Natürlich gehen wir arbeiten, holen die Kinder von der Schule ab und erledigen Nötiges. Doch die Zeitfenster dazwischen könnten uns gehören. Sie haben eine Freundin oder einen Kumpel, die/der sich seit Wochen mit Ihnen treffen will, aber eigentlich ist Ihnen das zu viel? In Wahrheit möchten Sie lieber mal abends in die Badewanne und ein Buch lesen? Dann zwingen Sie sich nicht und bleiben Sie ehrlich: „Ich brauch diese Zeit gerade für mich!“ Daran ist doch nichts Schlimmes. So geht es uns allen manchmal. Das wöchentliche Telefonat mit der Mutter steht an, doch Sie wissen jetzt schon, dass Sie nur mit einem halben Ohr zuhören werden, während Sie Salat schnippeln oder die Wäsche machen? Dann sagen Sie ihr gleich ab. Sie wird es verkraften. Wenn Mama beim nächsten Telefonat zu 100% Ihre Aufmerksamkeit bekommt, werden sie beide mehr davon haben.

 

So specken Sie Ihren Alltag ab!

Um mehr Zeit zu gewinnen, gibt's jetzt eine kleine Aufgabe: Nehmen Sie sich ein Stück Papier und notieren Sie sich einen Tag lang, womit Sie Ihre Zeit verbracht haben – im Detail! Schreiben Sie auch dahinter, wie lange jede Tätigkeit gedauert hat. Am Abend schreiben Sie dann hinter jede Beschäftigung Symbole: Ein W für alles was wichtig ist, ein U für alles, was eigentlich nicht so wichtig ist, mit einem + markieren Sie Dinge, die Ihnen Freude und Kraft geben und ein - steht für Tätigkeiten, die eher Kraft rauben.

 

 

Haben Sie das geschafft, beginnen Sie, auszusortieren. Streichen Sie alle Zeitfresser aus dem Plan und versuchen Sie, sie in Zukunft zu vermeiden. Für ungeliebte Dinge, die ein W als Markierung erhalten haben, brauchen Sie eine andere Einstellung und die heißt: Gestalte es schön, wenn es sein muss! Ein paar Beispiele: Machen Sie sich einen duftenden Tee zum nervigen Job, hören Sie coole Musik beim Putzen und nutzen die Gartenarbeit, um frische Luft und Vitamin D zu tanken. So können Sie das Notwendige mit dem Schönen verbinden.

 

Ready? Go!

Mit dieser Einstellung beginnt das neue Jahr gleich noch mal so gut. Also nutzen Sie Ihre Zeit und schaffen Sie sich genügend Auszeiten in 2019. Und wenn wieder einer sagt: „Hach, du hast ja so viel Zeit. Das kann ich mir nicht leisten“, dann antworten Sie frech: „Selber Schuld!“

Übrigens: Besonders gut tut uns Zeit mit der Familie. Lesen Sie hier, warum das so ist.

 

1. Smartphone

 

Pling! Zing! Klick...Palimm! Das Smartphone lenkt uns mit seinen Tönen ständig von anderen Dingen ab. Und sind wir einmal dabei, checken wir auch gleich noch Mails, Instagram, das Wetter und Co. Dabei verfliegen wertvolle Minuten. Tipp: Ton aus und ab in die Tasche damit. Greifen Sie nur noch gezielt zum Telefon und machen Sie sich dabei immer bewusst, was Sie gerade tun.

 

2. Fernsehen

 

„Schatz, was gucken wir heute Abend?“ Wie wäre es, wenn diese Frage gar nicht zur Debatte stünde? Auf einmal hätten Sie so viel Zeit für andere Dinge. Probieren Sie es aus und verhandeln Sie TV-freie Abende in der Familie.

3. Multitasking

 

Klingt komisch, ist aber so: Wer zu viel gleichzeitig macht, schafft nichts davon. Also beginnen Sie nicht aus Panik mehrere Tätigkeiten parallel, sondern machen Sie eins nach dem anderen. Mit jedem Abstreichen auf der To-Do-Liste werden Sie sich befreiter fühlen.

4. Helfersyndrom

 

Wer immer „Ja“ sagt und jedem hilft, kommt nie dazu, die eigenen Aufgaben abzuarbeiten. An erster Stelle dürfen nicht die anderen Menschen stehen. Sagen Sie ruhig mal „nein“ bzw. helfen Sie nur, wenn Sie wirklich wollen und nicht, wenn Sie sich in Wahrheit dazu genötigt fühlen.

Logo Landeshauptstadt Dresden

Diese Seite ist ein exklusiver Service der AOK PLUS für die Landeshauptstadt Dresden.

Kontakt LH Dresden

Name: Frau Sandra Mann
Telefon: 0351/4 88 61 86
E-Mail: smann1@dresden.de
Adresse: Haupt- und Personalamt
Abteilung Personalentwicklung
Lingnerallee 3, 01067 Dresden
Postfach 120020
01001 Dresden

Kontakt AOK PLUS

Name: Herr Andreas Bruck
Telefon: 0800 10590-22184
Telefax: 0800 1059002-971
E-Mail: andreas.bruck@plus.aok.de
Adresse: Vertriebsregion Dresden
VG Geschäftskundenmanagement
Amalie-Dietrich-Platz 3
01169 Dresden

Sie möchten einen Beratungstermin?
Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

Servicetelefon (24h)
0800 2471001 (kostenfrei)

Servicefax (24h)
0800 2471002-100 (kostenfrei)