Weihnachten mit dem „OM“-Effekt!

Das „OM“ ist Teil jeder Yoga-Stunde und für Buddhisten und Hinduisten als das erhabenste Symbol. Es umfasst alle Worte, die man sagen kann und stellt damit das Universelle als Ganzes dar. Die Schwingungen, die beim Singen des OM entstehen, sollen Körper, Geist und Seele in Einklang bringen und einen Zustand von Harmonie und Ruhe hervorrufen. Perfekt also für die dunkle Jahreszeit, um den Alltag zu erhellen und entspannt in die Feiertage zu starten.

 

Wer im Yoga-Wiki (Ja, das gibt es wirklich!) das Stichwort „Besinnlichkeit“ sucht, bekommt zu lesen, dass Besinnlichkeit eine nachdenkliche, ruhige und feierliche Gemütseinstellung ist. Mehr noch: Besinnlichkeit ist eine Tugend, steht da geschrieben, die sich darum dreht, einen tieferen Sinn finden zu können. Verlangen wir von jemandem, er solle „zur Besinnung kommen“, dann wollen wir gern, dass er sich „wieder einkriegt“ und „zu sich kommt“. Mit unseren Weihnachtskarten wünschen wir unseren Mitmenschen „ein besinnliches Fest“. Im Grunde bleibt der Kern dieser Aussagen gleich: Es geht um Einkehr, innere Ruhe und – Gelassenheit.

 

„Oh, du frustrierende“ oder „Oh, du fröhliche“?

Neue Kaffeemaschinen, Socken, Spielekonsolen, was schenken wir Onkel Karl, wer stellt sich in lange Warteschlangen bei der Post – aus einem Fest, bei dem es um „Einkehr“ geht, wird oft eine finanziell belastende uns stressige Zeit. Was also kann Yoga dazu beitragen, um aus Weihnachten ein friedvolles Fest zu zaubern?

1.    Wie möchte ich eigentlich Weihnachten verbringen

Beim Yoga geht es auch darum, in sich zu gehen und genau zu forschen. Abgesehen vom Erwartungsdruck aller, was die Feiertagsplanung angeht – wie sieht eigentlich für MICH das perfekte Weihnachtsfest dieses Jahr aus? Bei einer entspannten Yoga-Stunde bleibt Zeit, intensiv darüber nachzudenken.


2.    Yogaübungen helfen beim Stressabbau

Energie tanken und Stress abbauen funktioniert wunderbar mit Yoga. Gerade in der Vorweihnachtszeit prasselt viel zusätzlicher Stress auf uns ein. Eine bewusste Auszeit zu nehmen ist gut für Körper und Seele und stellt den Fokus wieder klar. Denn auch mit Stress können wir bewusster umgehen: Welche Verpflichtungen will ich annehmen? Welche Aufgaben kann ich abgeben?


3.    Perspektiven wechseln für mehr Dankbarkeit

Stress erreicht jeden einzelnen. Für viele ist es schwer, an Weihnachten abzuschalten. Wenn dann Weihnachten alles perfekt sein soll, entlädt sich oft der ein oder andere Streit, wenn es doch nicht so klappt. Es hilft, sich auch hier wie ein Yogi zu konzentrieren: Auf nette Menschen, nette Gespräche und das Beisammensein – so fällt es leichter, Dinge auszublenden, die man als störend empfindet. 

Nicht nur Yoga-Übungen bringen uns ins Gleichgewicht, auch die Yogi-Lehre hilf also, entspannt durch die Feiertage zu kommen. Übrigens nicht nur das: Yoga bringt die Besinnlichkeit in den Alltag. An 365 Tagen im Jahr innere Einkehr und Gelassenheit – klingt gar nicht so übel, oder? Mit diesen 4 Übungen können Sie starten:

1. Harmonieschub: Die Wechselatmung

 

 

Nicht nur zur Weihnachtszeit braucht es einen kleinen Boost an Ruhe und Harmonie. Die Übung der Wechselatmung hilft dabei. So geht’s:
Augen schließen. Bequem im Schneidersitz hinsetzen. Daumen der rechten Hand zur Nase hinführen und mit dem Daumen das rechte Nasenloch schließen. 4 Sekunden lang nur durch das linke Nasenloch einatmen.

1. Harmonieschub: Die Wechselatmung

 

 

Nach der Einatmung beide Nasenlöcher fest zuhalten dabei 4 Sekunden lang Atmen anhalten. Dann das rechte Nasenloch öffnen und 8 Sekunden lang ausatmen. Anschließend durch dasselbe Nasenloch (rechts) 4 Sekunden lang einatmen. Wieder beide Nasenlöcher fest zuschließen und Atmung 4 Sekunden lang anhalten. Das linke Nasenloch öffnen 8 Sekunden lang ausatmen. Das ganze 5 Runden wiederholen.

2. Wurzeln finden unterm Weihnachtsbaum

 

 

Ein bisschen Erdung gefällig? Mit der Yoga-Übung „Baum“ kein Problem. So geht’s: Aufrecht hinstellen und den linken Fuß heben. Gleichgewicht finden und Fußsohle auf Oberschenke oder Wade setzen. Geradestehen, die Hände vor dem Herz in Namaste-Haltung. Tief einatmen, den Boden spüren und 10 Atemzüge lang stehenbleiben. Den „Baum“ mit der anderen Seite wiederholen.

3. Einkehr mit der Vorwärtsbeuge

 

 

Innere Einkehr ist wichtig, wenn rundherum der Trubel wächst. Die Vorwärtsbeuge hilft dabei, wieder das nach innen zu finden. So geht’s:
Beine hüftbreit auseinanderstellen. Ausatmen und dabei mit leicht gebeugten Knien bis zum Boden beugen. Kopf entspannt hängen lassen. Schultern und Nacken entspannen.

3. Einkehr mit der Vorwärtsbeuge

 

 

 

Beim Einatmen mehr Länge in Rücken und Körper bekommen, beim Ausatmen tiefer beugen. Persönliche Grenzen beachten! Variationen: Zehen mit Händen umfassen, die Rückseite der Waden greifen, Schultern leicht schütteln, mit dem Po wackeln …

4. Blickwechsel mit Kopfstand

 

Ein Perspektivwechsel schafft oft Klarheit und dabei kann ein Kopfstand auf die Sprünge helfen! So geht’s:

Neulinge üben am besten erstmal an der Wand. Grundposition ist der Vierfüßerstand. Ellenbogen Schulterbreit aufsetzen und Hände falten. Die Krone des Kopfes auf die gefalteten Hände setzen, die Beine sind dabei gestreckt. Unterarme fest in die Matte drücken und langsam mit den Füßen Richtung Hände laufen bis es nicht mehr weitergeht. Ein Bein beugen und zur Hüfte bringen. Das andere Bein dazu nehmen und für einen Moment so verharren. Dann die Beine langsam nach oben strecken.

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