AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

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elektronische Gesundheitskarte mit Passbild

Häufig gestellte Fragen

Die Bundesregierung hat die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (in Kraft ab 1. Januar 2004) beschlossen (§ 291 a SGB V). 

Die Krankenversichertenkarte der AOK PLUS wurde bei allen Versicherten durch die elektronische Gesundheitskarte ersetzt. Sie hat einen neuen Prozessorchip, welcher zukünftig die Daten der Versicherten auf der Karte besser schützt. Weiterhin unterstützt der Prozessorchip die geplanten neuen Funktionen (bspw. die Speicherung von Notfalldaten, den elektronischen Arztbrief). 


  • Mehr Sicherheit durch das Foto

Durch das auf der Vorderseite aufgebrachte Foto wird verhindert, dass Nichtversicherte eine fremde Karte vorlegen und damit unberechtigt Leistungen in Anspruch nehmen

  • Verbesserter Schutz der Daten

Die elektronische Gesundheitskarte entspricht den höchsten Datenschutzanforderungen. Zukünftig werden gespeicherte medizinische Daten nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Versicherten genutzt werden können.

  • Mehr freiwillige Anwendungen

Auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte können zukünftig wichtige Zusatzinformationen gespeichert werden, z.B. Notfallinformationen oder Gesundheitsinformationen (aktuelle Diagnosen u.ä.), die Dokumentation der verordneten Arzneimittel, Ärztebriefe oder der Hinweis auf eine Patientenverfügung.

Auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte der AOK PLUS sind folgende Daten gespeichert:

  • Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Anschrift
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus (z. B. Mitglied, Familienversicherter, Rentner)
  • Gültigkeit der eGK
  • Tag des Beginns des Versicherungsschutzes
  • Ausstellende Krankenkasse mit Kassennummer

Auf der Rückseite der eGK befindet sich als Sichtausweis die europäische Krankenversicherungskarte. Diese Funktion steht bereits bei der Ausgabe der eGK zur Verfügung.

Die Pflichtanwendung "Elektronisches Rezept" wird erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert.

Jeder Versicherte erhält von der AOK PLUS eine eigene Karte mit seinem Foto. Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres und Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen kein Foto einreichen können (z. B. Versicherte der Pflegestufen II und III), erhalten eine Karte ohne Lichtbild. Die Versicherten der Pflegestufe II und III können auf freiwilliger Basis eine eGK mit Bild erhalten.

  • Alle zukünftigen Daten in freiwilligen Anwendungen (z.B. Notfalldaten, Arzneimitteltherapie, Elektronisches Patientenfach, Elektronischer Arztbrief, Patientenquittung oder Elektronische Patientenakte) werden zukünftig zusätzlich mit einer PIN des Versicherten geschützt sein. Allein die Notfalldaten sind dann auch ohne PIN lesbar, aber ohne einen gültigen Heilberufeausweis können die Daten nicht gelesen werden.
  • Der Zugriff auf medizinische Daten ist nur dann möglich, wenn eine elektronische Gesundheitskarte zusammen mit einem Heilberufsausweis in einem Kartenleser gesteckt wird ("Zwei-Schlüssel-Prinzip" und zusätzlich die PIN-Eingabe durch den Versicherten erfolgt.
  • Kein Dritter - wie zum Beispiel der Arbeitgeber - darf und kann auf die medizinischen Daten der elektronischen Gesundheitskarte zugreifen.

Wird der Missbrauch der Daten strafrechtlich verfolgt?

Neben den allgemeinen Vorschriften im Bundesdatenschutzgesetz wurden im SGB V spezielle Straf- und Bußgeldvorschriften festgelegt, die den "Missbrauch" von Daten betreffen. So darf vom Versicherten nicht verlangt werden, den Zugriff auf Daten der elektronischen Verordnungen oder der freiwilligen Anwendungen anderen als den berechtigten Personen zu gestatten. Wer entgegen dieser Vorschriften handelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Zudem wird bestraft, wer auf entsprechende Daten unzulässig zugreift. Die Versicherten werden durch diese rechtlichen Sicherungsmaßnahmen davor geschützt, unter Zwang ihre Daten preiszugeben.

Die neue eGK bezahlt Ihre Krankenkasse. Nur das Lichtbild muss durch Sie selbst bereitgestellt werden.

Auch für die elektronische Gesundheitskarte gilt weiterhin der bewährte Schutz der Sozialdaten.
Damit die neue elektronische Gesundheitskarte ausreichenden Schutz vor einem unbefugten Zugriff und vor Datenmissbrauch bietet, sind von Beginn an der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. bei der Entwicklung der eGK involviert.

Der Gesetzgeber hat außerdem in enger Abstimmung mit Datenschützern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eine Reihe neuer Regelungen in das Sozialgesetzbuch aufgenommen:

Alle zukünftigen Daten in freiwilligen Anwendungen(z.B. Notfalldaten, Arzneimitteltherapie, Elektronisches Patientenfach, Elektronischer Arztbrief, Patientenquittung oder Elektronische Patientenakte) werden zukünftig zusätzlich mit einer PIN des Versicherten geschützt sein.

  • Der Zugriff auf medizinische Daten ist nur dann möglich, wenn eine elektronische Gesundheitskarte zusammen mit einem Heilberufsausweis in einem Kartenleser gesteckt wird ("Zwei-Schlüssel-Prinzip").
  • Alle Gesundheitsdaten werden grundsätzlich verschlüsselt gespeichert.
  • Die letzte 50 Zugriffe auf die Karte werden dokumentiert.

Übrigens: Kein Dritter - wie zum Beispiel der Arbeitgeber - darf auf die medizinischen Daten der elektronischen Gesundheitskarte zugreifen. 

Nein. Seit 1. Januar 2015 gilt nur noch elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen.

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