Von Paleo bis Raw Food – Was helfen aktuelle Ernährungstrends?

Ernährung ist heute nicht mehr gleich Ernährung: Mit den Jahren haben sich neben der vegetarischen und veganen Ernährung weitere verschiedene Trends im Food-Bereich etabliert und bringen Abwechslung auf den Esstisch.

Das sind einige der angesagtesten Ernährungstrends:

 

Paleo

Paleo steht für das Paläolithikum, die Altsteinzeit. Die Idee dahinter ist, sich so zu ernähren wie damals: Die Ernährung besteht hauptsächlich aus vielen Wildpflanzen, Wurzeln, Beeren, Nüssen und Wildfleisch. Alle industriell gefertigten oder verarbeiteten Lebensmittel wie Getreide, Milchprodukte, Hülsenfrüchte oder Zucker und Süßstoffe werden abgelehnt. 

Bewertung: Paleo besitzt viele positive Aspekte, wie die Fokussierung auf Obst und Gemüse. Diese Form der Ernährung reduziert den Zuckerkonsum radikal, doch Mediziner bezweifeln, dass der menschliche Verdauungstrakt noch immer auf die Kost unserer Steinzeit-Ahnen eingestellt ist.

 

 

Keto

Unter einer ketogenen Ernährung versteht man eine sehr kohlenhydratarme, dafür aber fettreiche Kost, die eine Umstellung des Energiestoffwechsels im Körper zur Folge hat. Tabu sind Brot, Nudeln, Zucker, Kartoffeln, viele Obst- und Gemüsesorten sowie Hülsenfrüchte und Milch. 

Bewertung: Die Keto-Diät ist extrem, denn der Körper muss sich die Energie übers Fett holen – und nicht über den Zucker – und versetzt den Körper so in eine Art Hungerstoffwechsel. Über einen längeren Zeitraum können der Körper übersäuern und sich Giftstoffe anreichern. Darum: Mit Vorsicht zu genießen.

 

 

Low Carb

Kohlenhydrate seien Schuld an einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen, unter anderem am weit verbreiteten Übergewicht. So sehen das die Anhänger der Low-Carb-Diät. Das Carb steht für Carbonhydrates: Kohlenhydrate. Man soll auf Kohlenhydrate, also auf Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken soweit wie möglich verzichten.

Bewertung: Eine Low-Carb-Diät minimiert nicht nur den Zuckerkonsum, sondern auch die Aufnahme wichtiger komplexer Kohlenhydrate wie sie in Kartoffeln und Getreide vorkommen. Mindestens 50 Prozent der täglich zugeführten Energie sollte aus komplexen Kohlenhydraten bestehen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie empfiehlt auch eine begrenzte Eiweißaufnahme und eine fettarme Ernährung. Beides nimmt man bei einer Low-Carb-Diät gezwungenermaßen im Übermaß zu sich. Durch die hohe Eiweißzufuhr kann es aber zu Beschwerden bei Menschen mit Leber- und Nierenproblemen kommen.

 

 

Clean Eating

Zurück zur Natur – das ist auch das Motto der Anhänger des Clean Eating. Sie glauben, dass die industrielle Verarbeitung die Qualität der Nahrung mindert. Für den Körper wertvolle Nährstoffe gingen so verloren. Synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, zugesetzter Zucker, Farb- und Aromastoffe sowie Geschmacksverstärker sind verpönt.

Bewertung: Clean Eating ist letztlich der neumodische Begriff für die Vollwerternährung, und die gilt als grundsätzlich sinnvoll. Wie bei anderen Ernährungstrends gilt aber auch hier: Wer sich ganz strikt daran hält, der teilt bald in ‚gute‘ und ‚böse‘ Lebensmittel ein. Und das ist übertrieben.

 

 

Raw Food

Wenn man etwas stark erhitzt oder kocht, bringt man es im Grunde um. Diesen Standpunkt verfolgen die Anhänger der Raw-Food-Bewegung. Kochen, Braten und Pasteurisieren scheiden damit aus.

Bewertung: Es stimmt zwar, dass durch starkes Erhitzen viele wichtige Bestandteile der Nahrung zerfallen. Darüber hinaus enthält Rohkost – zumindest, wenn es Gemüse ist – auch viele Ballaststoffe. Doch ausschließlich Rohkost zu essen, ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht unbedingt empfehlenswert. Ein Teil sollte gekocht werden, um dem Körper die Aufnahme bestimmter Nährstoffe zu erleichtern. Kartoffeln etwa sind ungekocht sogar giftig.

 

 

Was ist stattdessen zu empfehlen?

Ernährung sollte nie zur Religion werden: Sich ganz einer Ernährungstheorie zu verschreiben, ist fast immer mit Risiken behaftet.

Besser ist es, seine Ernährung umzustellen, also bewusster zu genießen und den Konsum von Süßigkeiten, Kuchen und Limonaden langfristig zu reduzieren. Grundsätzlich muss auf kleine „Sünden“ dabei gar nicht verzichtet werden, es kommt immer auf das richtige Maß an. Zuckerfreie und -reduzierte Produkte helfen auch dabei, Kalorien zu sparen. Vor allem in Verbindung mit Sport und regelmäßiger Bewegung.

Schon hineingetappt?

 

Wir haben uns im Lebensmittelhandel umgesehen und ein paar echte Zuckerfallen gefunden.
 

 

Krautsalat (1 Portion 150 g) = 7 Zuckerwürfel

Tomatenketchup (1 Portion 20 g) = 2 Zuckerwürfel 

 

Apfel-Rotkohl aus der Konserve = 6 Zuckerwürfel

Fruchtjoghurt Erdbeere (1 Becher 150g) = 7 Zuckerwürfel

 

Knuspermüsli Schoko (5 EL 50 g) = 4 Zuckerwürfel

Eistee (1 Glas 250 ml) = 7 Zuckerwürfel

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Andreas Bruck
andreas.bruck@plus.aok.de
Tel.: 0351 41903-22184
Mobil: 01520 1570944

Anschrift:
Amalie-Dietrich-Platz 3
01169 Dresden

Sie möchten einen Beratungstermin?
Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu Ihrem persönlichen Fitnessprogramm.

 

Vom 1. Mai bis zum 31. August radeln Sie im Team oder alleine zur Arbeit und schon ab 20 geradelten Tagen können Sie attraktive Preise gewinnen. Zudem winken Zusatzchancen bei den Monatsgewinnspielen. Und das Beste... es ist völlig kostenfrei!

 

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/sachsen-thueringen/

Servicetelefon (24h)
0800 2471001 (kostenfrei)

Servicefax (24h)
0800 2471002-100 (kostenfrei)