Stress, lass nach!

Stress hat jeder mal. Doch wann wird es zu viel? Erkennen Sie, wann die Belastung überhandnimmt und wenden Sie Strategien gegen Dauerstress sowie Entspannungsmethoden an.

Mann am Schreibtisch


Im Job gibt es Termindruck und zuhause warten unzählige Aufgaben auf Erledigung: Stress kennt jeder. Doch nicht jeder empfindet die alltäglichen Herausforderungen als belastend. Ob äußere Einflüsse als Stressfaktoren empfunden werden, ist individuell verschieden. Dabei zählt auch die innere Einstellung: Wie hoch sind die eigenen Ansprüche? Gelingt es, Prioritäten zu setzen, Verantwortung abzugeben und auch mal „nein“ zu sagen? Niemand ist Stress hilflos ausgeliefert.

Stress erkennen und abbauen

Wer einen Ausstieg aus der Stressspirale finden will, nimmt sich am besten etwas Zeit, um zu überlegen:

  • Was stresst mich am meisten?
  • Dabei gilt es auch, die eigenen Prioritäten zu überprüfen:
    Was ist mir wirklich wichtig? Wo kann ich auch mal „nein“ sagen? Welches sind die wichtigsten Aufgaben für heute und welche kann ich liegen lassen oder abgeben?
  • Überprüfen Sie dabei Ihre eigenen Ansprüche: Muss alles so perfekt sein?
  • Ob am Arbeitsplatz oder zuhause: Verplanen Sie maximal 60 Prozent Ihrer verfügbaren Zeit. So sind Sie auch für Unvorhergesehenes gewappnet.

    Aktiv entspannen

    Jeder Mensch hat seine eigenen Strategien, um nach einem anstrengenden Tag zu entspannen. Ob Sport, ein kreatives Hobby oder Treffen mit Freunden: Hauptsache Sie fühlen sich wohl und anschließend erfrischt. Sport ist besonders empfehlenswert, da durch die körperliche Aktivität Stresshormone abgebaut werden. Zusätzlich können Entspannungstechniken sinnvoll sein. Ob Yoga, Tai-Chi, Pilates oder Qigong, probieren Sie aus, was zu Ihnen passt und bei Ihnen wirkt.

Frau bei Entspannungsübung

Entspannungstechnik: Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung ist leicht zu erlernen und funktioniert nach dem Prinzip „Anspannen und anschließendes Lockerlassen der Muskeln verschiedener Körperpartien“. Wenn Sie regelmäßig üben, können Sie Ihren Körper bald von einer Minute auf die andere völlig entspannen.

Entspannungstechnik: Progressive Muskelentspannung

Übung: Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und schließen Sie die Augen. Die Füße stehen fest auf dem Boden. Ballen Sie nun eine Hand zur Faust und halten Sie die Spannung für fünf bis sieben Sekunden. Lösen Sie dann die Spannung und spüren Sie dem Gefühl in der Hand bewusst nach. Atmen Sie dabei ruhig und tief ein und aus. Nach etwa 30 Sekunden fahren Sie mit der nächsten Körperpartie fort und wechseln danach die Seite.

Entspannungstechnik: Autogenes Training

Autogenes Training arbeitet mit der Kraft der Gedanken. Mit einfachen Leitsätzen beeinflussen Sie Ihren Körper. Die innere Ruhe erzeugen Sie dadurch selbst. Ein bisschen Übung ist hierzu meist erforderlich.

Entspannungstechnik: Autogenes Training

Übung: Legen Sie sich auf den Rücken und schließen Sie die Augen. Sagen Sie sich nacheinander die folgenden Sätze. Lassen Sie sich dabei Zeit und versuchen Sie, den Inhalt der Sätze zu spüren: „Meine Arme sind angenehm warm. Ich komme zur Ruhe.“ „Mein Atem geht langsam und ruhig. Ich komme zur Ruhe.“ „Mein Kopf ist frei und klar. Ich fühle mich wohl und entspannt.“

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Luisa Knoop
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